Tischtennis : Die Kelle auf Reisen immer dabei

Der Schweriner Matthias Buck (li.) war während einer Lehrerweiterbildung in England auch an der Platte aktiv.
Der Schweriner Matthias Buck (li.) war während einer Lehrerweiterbildung in England auch an der Platte aktiv.

Englischlehrer Matthias Buck (39) nutzt den Sport, um Land und Leute besser kennenzulernen

svz.de von
02. September 2015, 23:37 Uhr

Egal ob auf dem Fußballplatz, in der Turnhalle, im Fitnesscenter oder im Reitstall – Sport verbindet. Nation, Hautfarbe oder Religionen spielen keine Rolle, denn beim Sport sind alle gleich. Und so ist es durch die körperliche Ertüchtigung ein Leichtes, mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen.

Sport treibt auch Matthias Buck, freiberuflicher Dozent, Lehrer und Dolmetscher für Englisch, sehr gern. Er spielt beim SV Mecklenburg Schwerin Tischtennis. Und er reist gern. „Das kann man gut kombinieren und man lernt dadurch Land und Leute noch besser kennen“, dachte sich der 39-Jährige und hat seinen Tischtennisschläger auf Reisen immer dabei. Ob in Norwegen, während einer dreieinhalbwöchigen Reise, bei einem Tischtennisverein in Bergen oder auf der Urlaubsinsel Sylt, willkommen war Matthias Buck immer. Zuletzt war der SVM-Spieler bei einer Lehrerweiterbildung in Südengland, genauer gesagt in Bournemouth. „Es geht ja beim Reisen, zumindest für mich, auch darum, neue Leute kennenzulernen. Und das kann man natürlich besser, wenn man sich außerhalb touristischer Infrastrukturen bewegt“, erzählt Matthias Buck. Und so hat er in diesem Sommer zunächst die Spieler an der Steintischtennisplatte auf dem Campus des Colleges beobachtet. „Das war natürlich für alle Studenten eine hervorragende Gelegenheit, sich zu beschnuppern und zusammen Spaß zu haben. Die Platte war nur selten ungenutzt. Ich glaube die Spielart „Chinesisch“ ist weltweit bekannt: in Saudi-Arabien, genauso wie in Skandinavien“, freut sich Buck, dass Tischtennis die Menschen leicht verbindet. Selbst hat er dort aber nicht gespielt. „Man macht sich an einer Außenplatte schnell sein mühsam aufgebautes Spiel kaputt“, nennt der Lehrer den Grund. Gespielt hat er aber trotzdem. Auch gegen einen Mitstudenten: „Er war an der Steinplatte einer der besten und so sind wir ins Gespräch gekommen. Dann haben wir zusammen ein Training im Tischtennisverein organisiert“, erzählt Buck.

Jetzt ist er wieder in Deutschland. Das war auch nötig, denn der Ligabetrieb ist für sein Team in der Bezirksklasse schon gestartet. Zwar unterlag das Team (SV Mecklenburg III) von Matthias Buck am Montag als Aufsteiger der zweiten Vertretung des SVM mit 4:12, jedoch kam der Spaß gegen die Vereinskameraden dabei nicht zu kurz. Und das ist es ja, was die Menschen beim Sport verbindet.


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