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Podiumsdiskussion in Schwerin : Die Handball-Tradition lebt

vom
Aus der Onlineredaktion

Zahlreiche Besucher beim offiziellen Verkaufsstart der 50-Jahr-Chronik „Mit der Postkutsche in die Stierarena“

von
erstellt am 11.Sep.2017 | 20:20 Uhr

Seit 50 Jahren wird in Schwerin Männerhandball als Leistungssportbetrieben – und die Faszination daran ist nicht geringer geworden. Das beweisen die zahlreichen Zuschauer, die regelmäßig die Spiele des Drittligisten Mecklenburger Stiere in der Sport- und Kongresshalle besuchen. Aber auch der heutige Abend lieferte einen weiteren Beweis, dass die Handball-Tradition in Schwerin lebt: Rund 140 Gäste kamen zum offiziellen Verkaufsstart der Chronik „Mit der Postkutsche in die Stierarena“ ins Casino unseres Verlagshauses auf dem Schweriner Dreesch.

Nach einer kurzen Buchpräsentation erlebten die Besucher eine kurzweilige Diskussionsrunde. Moderiert von SVZ-Sportredakteur Ralf Herbst standen Urgesteine von Post Schwerin wie Peter Rauch oder Hannes Eichhorn, Sportjournalist Lutz Jordan und der frühere Post-Trainer Michael Evers Rede und Antwort und erzählten auch so manche Anekdote. So wusste Peter Rauch von nächtlichen Ausflügen ohne Wissen des Trainers zu berichten: „Wir sind auch schon mal aus dem Fenster gestiegen, um den Karneval von Wismut Aue mitzufeiern…“ Hannes Eichhorn ergänzte: „Jetzt kann man darüber sprechen, damals durfte man sich vor allem nicht erwischen lassen…“

Die früheren Aktiven betonten aber, dass die Erfolge von Post Schwerin vor allem eine Grundlage hatten: den Teamgeist und die Geschlossenheit. Und den, so hofften alle Diskussionsteilnehmer und auch die Gäste im Publikum, bringen auch die derzeitigen Drittliga-Handballer der Stiere auf. Denn, so lautete der Wunsch von Stiere-Vize Ingolf Schneidewind schon zu Beginn der Veranstaltung: „Wir wollen spätestens in drei Jahren Schwerin wieder in der 2. Handball-Bundesliga sehen.“

Dem schlossen sich im Schlusswort auch die aktuellen Stiere an: „Ich hoffe, wir spielen in zwei Jahren wieder 2. Liga!“, meinte Schlussmann Janis Kominek.

 

 

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