Fussball : Die erste englische Woche

Beim letzten Heimauftritt des FC Mecklenburg Schwerin bejubelte Lucas Hube den 2:1-Siegtreffer über den FSV Kühlungsborn.
Beim letzten Heimauftritt des FC Mecklenburg Schwerin bejubelte Lucas Hube den 2:1-Siegtreffer über den FSV Kühlungsborn.

Verbandsliga: FC Mecklenburg Schwerin empfängt heute Abend Hanse Neubrandenburg – Pampow auswärts in Stralsund gefragt

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27. September 2018, 23:57 Uhr

Die höherklassigen Fußballmänner des Landes stehen vor einem ersten echten Härtetest in der noch jungen Saison. Es wartet eine englische Woche, das heißt, die Kicker müssen sich der Herausforderung von drei Spielen innerhalb von acht Tagen stellen. Demzufolge gibt es bei optimalem Verlauf neun Punkte zu holen. Das Pendel kann aber natürlich auch in die andere Richtung ausschlagen. An diesem Wochenende geht es erst einmal darum, einen guten Einstieg zu erwischen.

Den Start machen heute Abend die Fußballer des FC Mecklenburg Schwerin. Sie empfangen um 19.30 Uhr im heimischen Sportpark Lankow den SV Hanse Neubrandenburg. Nachdem die Schweriner beim letzten Heimauftritt Aufsteiger Kühlungsborn mit 2:1 besiegten, gastiert nun der nächste Liga-Neuling in der Hansestadt. Bisher haben die Vier-Tore-Städter den Platz zweimal als Sieger verlassen. Zum Auftakt gewann Neubrandenburg mit 1:0 gegen den FC Förderkader René Schneider, vor zwei Wochen gelang dann noch ein 2:0-Auswärtserfolg bei der SG Aufbau Boizenburg. Mit sechs Punkten liegt der SV Hanse derzeit auf dem neunten Tabellenrang. Die Schweriner haben dagegen bereits doppelt so viele Punkte gesammelt und haben in der Liga die letzten vier Spiele gewonnen. Nummer fünf soll heute Abend folgen.

Der Liga-Konkurrent vom MSV Pampow ist am Sonnabend auswärts gefragt – um 14 Uhr geht es beim TSV Stralsund um die nächsten Zähler. Davon hat der MSV bereits 15 gesammelt, mehr ging bisher auch nicht. Zusammen mit dem Güstrower SC sind die Westmecklenburger bisher noch verlustpunktfrei. Und das soll auch nach dem Gastspiel beim TSV Stralsund so bleiben. Die Chancen darauf stehen gut, bejubelten die Gastgeber doch bisher erst einen Sieg (3:2 gegen Hanse Neubrandenburg). Einen weiteren Zähler holte sich Stralsund beim 1:1 gegen Görmin.

Ganz anders das Team von Trainer Ronny Stamer. Nicht nur, dass der MSV alle Spiele bislang für sich entscheiden konnte, kassierte Pampow auch nur drei Gegentore und schoss selber 18 Mal in den Kasten der Kontrahenten. Trotz der Favoritenrolle müssen die Westmecklenburger aber auch schon das nächste Spiel im Blick haben. Am Dienstagabend steht bereits ein Heimspiel gegen den Grimmener SV auf dem Programm. Coach Stamer muss also die richtige Mischung in der Mannschaft finden, um die Belastung nicht zu groß werden zu lassen.

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