Faustball : Der Weg war nicht einfach

Sind am Wochenende ostdeutscher Meister geworden: von vorn – Emma Schaldach, Nele Renk, Theresa Subbert, Jamie Lee Friemann, Marie Rückriem, Sarah Awwad, Pia-Marie Boldt
Sind am Wochenende ostdeutscher Meister geworden: von vorn – Emma Schaldach, Nele Renk, Theresa Subbert, Jamie Lee Friemann, Marie Rückriem, Sarah Awwad, Pia-Marie Boldt

Faustball: U16 des ESV wird ostdeutscher Meister

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14. März 2018, 23:03 Uhr

Die U16-Faustballerinnen des ESV Schwerin haben sich bei den Regionalmeisterschaften Ost gegen die Konkurrenz aus Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein den ersten Platz erkämpft und sich somit für die in vier Wochen stattfindenden deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Dabei war der Weg zum Titel alles andere als einfach, denn auch die Gäste aus Güstrow, Schülp, Wakendorf und Breitenberg wollten nach ganz oben auf das Treppchen. Gleich in der ersten Begegnung ging es für die ESV-Mädels gegen den Landesrivalen aus Güstrow. Von Beginn an entwickelte sich ein spannendes Spiel, in dem sich keine Mannschaft richtig absetzte. Erst zum Ende des Satzes gelang den Schwerinerinnen eine Zwei-Punkte-Führung, die dann auch bis zum 11:9-Satzgewinn gehalten wurde. Im zweiten Durchgang wollte bei den Landeshauptstädterinnen nicht mehr viel gelingen. Einzig und allein den druckvollen Angaben von Pia Boldt war es zu verdanken, dass die Satzniederlage mit 9:11 nicht so hoch ausfiel. Somit musste der dritte Satz die Entscheidung bringen. Trainerin Anett Seyffert schien die passenden Worte gefunden zu haben, denn die ESVler starteten wie die Feuerwehr. Über 4:1 und 7:3 wurde der Satz sicher mit 11:6 gewonnen und der erste Sieg eingefahren.

Gegen den TSV Schülp, der mit nur vier Spielerinnen angereist war, siegte Schwerin im ersten Satz deutlich mit 11:6, bekam im zweiten Satz aber die unkonventionell gespielten Bälle der Schülper Angreiferin nicht in den Griff. Dazu kamen dann noch Angabenfehler, sodass der Satz mit 9:11 verloren ging. Die Entscheidung musste also wieder im dritten Satz fallen. Mit einer konzentrierten Leistung wurde am Ende der Satz mit 11:6 gewonnen.

Nach zwei Spielen Pause wartete der TuS Wakendorf auf den ESV. Wie schon in den vorangegangen Spielen startete der ESV-Nachwuchs fokussiert und verbuchte mit 11:6 einen schnellen Satzgewinn. Der zweite Durchgang war bis zum 6:6 ausgeglichen, dann aber machten die ESV-Mädels fünf Punkte in Folge bis zum 11:6. Der dritte Tagessieg war somit eingefahren und wurde euphorisch mit den zahlreichen Fans gefeiert, denn ein Ticket für die deutsche Meisterschaft war den Schwerinern nun nicht mehr zu nehmen.

Nach der Pflicht folgte noch die Kür, denn nun sollte auch der Meistertitel her. Im vierten und letzten Spiel des Tages wartete der TSV Breitenberg auf die Schweriner Faustballerinnen. Wie schon in allen vorangegangen Spielen wurde der erste Satz im Eiltempo mit 11:4 gewonnen. Und wie schon in fast allen Spielen davor half man dem Gegner, im zweiten Satz mit vielen Eigenfehlern wieder ins Spiel zu finden. Beim Stand von 7:10 sah alles wieder nach einem dritten Satz aus, doch mit großer Moral und unbedingtem Willen wurde ein Punkt nach dem anderen aufgeholt. Mit fünf Punkten in Folge wurde der Satz (12:10) und somit auch das Spiel gewonnen.

Der Jubel kannte natürlich keine Grenzen mehr, denn für alle war es der erste Meistertitel in dieser Altersklasse. Nun heißt es vier Wochen fleißig trainieren, um sich am 7./8. April in Kellinghusen bei den deutschen Meisterschaften in Topform zu präsentieren.

ESV Schwerin: Jamie Lee Friemann, Pia – Marie Boldt, Sarah Awwad, Nele Renk, Emma Schaldach, Theresa Subbert, Marie Rückriem.

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