Handball : Der vorerst letzte Sieg

Die Grün-Weißen Hannah Jantzen und Laura Wichmann versuchen Madlen Kloska (M.) zu stoppen. Schwerin gewann am Mittwochabend in Neubrandenburg mit 31:25.
Die Grün-Weißen Hannah Jantzen und Laura Wichmann versuchen Madlen Kloska (M.) zu stoppen. Schwerin gewann am Mittwochabend in Neubrandenburg mit 31:25.

Spielbetrieb in der Ostsee-Spree-Oberliga sowie in allen Ligen Mecklenburg-Vorpommerns wird vorerst ausgesetzt

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12. März 2020, 18:23 Uhr

Das 31:25 (13:10) bei Fortuna Neubrandenburg und der damit verbundene 14. Saisonsieg am Mittwochabend wird für die Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin der vorerst letzte gewesen sein, pausiert der Spielbetrieb aufgrund der Corona-Krise in der Ostsee-Spree-Oberliga sowie in allen Ligen in Mecklenburg-Vorpommerns sowohl im Senioren- als auch Juniorenbereich mindestens bis zum 19. April. „Wir schließen uns der Initiative anderer Landesverbände an und setzen alle Ligen aus“, sagt Thomas Schweder, verantwortlich für den Spielbetrieb beim HVMV.

Bei Fortuna Neubrandenburg profitierten die Grün-Weiß-Damen dabei von einer starken Anfangs- und einer starken Schlussphase. Nach nicht einmal einer Viertelstunde führten die Gäste bereits mit 8:1. „Unsere Dominanz war schon etwas überraschend, allerdings fand Neubrandenburg auch kein Mittel gegen uns. Wir waren insgesamt nicht so ausrechenbar“, kommentierte Schwerins Trainer Steffen Franke die Anfangsphase. Dass seine Mannschaft anschließend nicht so dominant weiter spielte, hatte sie sich dann selbst zuzuschreiben. „Wir überdrehen das Tempo, jeder will mal Tore werfen und in der Abwehr werden wir auch zu fahrig. Neubrandenburg setzte uns unter Druck und wir versuchen sie, bei sieben Meter zu stoppen, wo es dann nicht mehr geht“, ärgerte sich der Coach, der beim 13:10-Pausenstand in der Kabine seiner Mannschaft die Leviten lies.

Wirkung zeigte das jedoch zu Beginn des zweiten Durchgangs noch nicht. Die Gastgeberinnen glichen nach 38 Minuten zum 17:17 aus, wenig später ging dann wieder ein Ruck durch die Schweriner Mannschaft, die aus einem 20:19 (43.) ein 24:19 (47.) machte. „Wir haben Neubrandenburgs Schwächen dann gut ausgenutzt. Fortuna fehlte am Ende auch die Kraft“, sagte Franke, dessen Team am Ende mit sechs Toren Vorsprung und auch das zweite Spiel der englischen Woche gewann.

Eigentlich wäre es am Sonntag mit dem dritten Spiel binnen sieben Tagen für die Schwerinerinnen zu Hause gegen Grün-Weiß Werder weitergegangen. Daraus wird aber vorerst nichts. „Das ist natürlich schade, aber angesichts der aktuellen Lage mehr als verständlich“, kommentiert Franke die Aussetzung des Spielbetriebs.


SV Grün-Weiß Schwerin: Schöps, Huysmann – Schmidtke 1, A. Schulz, Dehling 11/7, Wichmann 1, Böhmker 2, Bast, Rassau 1, Jantzen 5, Evangelidou 1, Erdmann 5, Weier 3, Kretschmer 1.

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