Judo : Der erste Spitzenreiter der Saison

Spektakuläre Würfe gab es von Arne Klimt (gelbe Hose) gleich zwei zu sehen. Dem Schenkelwurf des KGJ-Kämpfers auf dem Foto gegen das Berliner Judoteam folgte im Halbfinale gegen Grimmen noch ein lupenreiner Fußfeger.
Spektakuläre Würfe gab es von Arne Klimt (gelbe Hose) gleich zwei zu sehen. Dem Schenkelwurf des KGJ-Kämpfers auf dem Foto gegen das Berliner Judoteam folgte im Halbfinale gegen Grimmen noch ein lupenreiner Fußfeger.

Kampfgemeinschaft-MV ist beim Regionalliga-Auftakt in Grimmen nicht zu schlagen und holt die maximale Punktzahl

svz.de von
09. Mai 2017, 23:25 Uhr

Ein bisschen waren die Judoka der Kampfgemeinschaft-MV selbst über ihren Auftritt beim ersten Kampftag der Regionalliga Nordost überrascht. Einen Sieg zu Saisonbeginn konnte das Team bisher in drei Drittliga-Jahren nicht feiern – am Sonnabend in Grimmen gab es dafür in Jahr vier dann gleich vier Siege und die erste Tabellenführung der neuen Saison. So war auch Teammanager Felix Tischler nach dem langen Tag in Grimmen äußerst zufrieden: „Ich habe schon viele Kampftage mit der Mannschaft erlebt, aber das was hier abging, das zählt definitiv zu den Highlights.“

Höhepunkte gab es wahrlich einige beim MV-Team zu bestaunen. Zum einen wären da die vier Siege gegen die Konkurrenz aus Berlin und Brandenburg zu nennen, zum anderen sorgten gerade die Debütanten im Team für die besonderen Momente. Zweimal musste Neuling und Leichtgewicht Kevin Schrainer beim Stand von 3:3 gegen das Judoteam Berlin und gegen Dynamo Hoppegarten für den entscheidenden vierten Punkt und den damit verbundenen 4:3-Sieg in der Vorrunde sorgen. Das anschließende Halbfinale und Derby gegen den KSV Grimmen dagegen, das war dieses Mal mit einem 6:1 eine richtig deutliche Angelegenheit.

Im Finale warteten die ebenfalls stark kämpfenden Judoka des BV Lauchhammer auf die Mecklenburger. Und auch hier behielt die KGJMV knapp mit 4:3 die Oberhand. „Wir hatten dazu das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite. Das braucht man dann aber auch Mal. Ein Extralob hat sich nicht nur Kevin Schrainer verdient, sondern auch Frieder Unterrainer, der in der Verlängerung seines Kampfes noch einmal alles rausgehauen hat und so einen entscheidenden Punkt holte“, kommentierte Teammanager Tischler den Finalkampf.

Erstmals in der noch jungen Regionalliga-Historie des Vereins thront die KGJMV, auch wenn in diesem Jahr nur sechs Mannschaften am Start sind, an der Tabellenspitze. Offensichtlich ist mit dem MV-Team zu rechnen, wenn die anderen Mannschaften schon „angedroht“ haben, beim zweiten Kampftag am 24. Juni in Berlin mit ihren Bundesliga-Kämpfern anzutreten. Aber auch dieser Aufgabe wird sich die Kampfgemeinschaft stellen.

Kampfgemeinschaft-MV: Häger, Schrainer, M. Acktun (-60 kg); T. Acktun, Unterrainer, Floreck (-66 kg); Klimt, H. Franck, J. Franck, Gräber (-73 kg); S. Baghdasaryan, Harnack, Marquardt, Bischoff, Keßler, Greiser (-81 kg); H. Schneider, Tischler, W. Baghdasaryan (-90 kg); Christiner (+100 kg).

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