Handball : Den Spieß umdrehen

Wollen 2016 in die Spitzengruppe der Ostsee-Spree-Oberliga vorstoßen: Trainer Andreas Sarakewitz und die Handballerinnen vom SV Grün-Weiß Schwerin.
Wollen 2016 in die Spitzengruppe der Ostsee-Spree-Oberliga vorstoßen: Trainer Andreas Sarakewitz und die Handballerinnen vom SV Grün-Weiß Schwerin.

Grün-Weiß Schwerin will sich gegen die SG Hermsdorf/Waidmannslust für die Hinspielniederlage revanchieren

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14. Januar 2016, 23:54 Uhr

Gute drei Wochen Punktspielpause sind vorbei für die Handballerinnen des SV Grün-Weiß Schwerin. Seit dem 4. Januar wurde schon wieder der Ball bewegt und die letzten Gramm der Weihnachtsgans abtrainiert.

Es geht in die zweite Hälfte der Saison, allerdings wurde das erste Spiel der Rückrunde schon gespielt. Bei der Bundesligareserve der Füchse Berlin wurde Ende Dezember 24:28 verloren. Das Berliner Pflaster war eben insgesamt nicht erfolgreich im bisherigen Saisonverlauf. Bei sechs Spielen holte das Team lediglich zwei Punkte in der Hauptstadt, zu wenig, um oben mitzuspielen. Folgerichtig finden sich die Schwerinerinnen im Tabellenmittelfeld Oberliga Ostsee Spree wieder. Allerdings hat das Team in der Rückrunde nun fast alle Berliner Mannschaften zu Hause und da sind die Grün-Weißen bekanntlich eine Macht. Alle sechs Partien in der Halle an der Reiferbahn konnten gewonnen werden, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch die treuen Fans. Genau da möchte man jetzt anknüpfen und dazu möglichst viele Auswärtspunkte mitbringen. Trainer Sarakewitz bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Wir müssen endlich auch einmal auswärts unsere Schwächen abstellen und konzentriert zu Werke gehen. Dann wird man auch die Punkte einfahren“. Eine klare Aussage, an der sich Spielerinnen und Trainer messen lassen müssen. Zum Glück sind nahezu alle fit, konnten sich erholen und regenerieren. Lediglich Wendy Künzel fällt weiter aus.

Gegner am kommenden Sonntag ist die SG Hermsdorf/Waidmannslust. Dort unterlagen die Schweriner Damen deutlich mit 25:35 und boten eine insgesamt schwache Leistung. Natürlich will man diesmal den Spieß umdrehen und den Abstand zur Spitzengruppe verringern. Die Berlinerinnen liegen in der Tabelle unmittelbar hinter den Schwerinerinnen auf Rang sechs. Es wird also ein Spiel zweier gleich starker Teams, hoffentlich diesmal mit dem besseren Ende für den Gastgeber. Anpfiff wird wie gewohnt am Sonntag um 15.30 Uhr in der Halle an der Reiferbahn sein.

Die zweite Mannschaft des SV Grün-Weiß Schwerin hat unterdessen am Sonnabend um 17.30 Uhr ein schweres Auswärtsspiel vor der Brust. Das Team von Trainer Steffen Franke reist als Tabellenzweiter zum Ligavierten nach Stralsund. Stralsund hat, ebenso wie Schwerin, erst zwei Niederlagen einstecken müssen. Eine davon gab es im Hinspiel gegen Grün-Weiß, die zweite Pleite musste Stralsund zu Hause gegen Warnemünde hinnehmen. Trotzdem sind die Pommerinnen heimstark und gehören zu den Mitfavoriten auf den MV-Titel. Keine leichte Aufgabe für die „Zweite“.

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