Judo : Das Podest knapp verpasst

SJC-Talent Ivo Dümpelfeld (-55 kg, r.) wuchs in der Trostrunde der deutschen U18-Meisterschaften über sich hinaus und kämpfte sich bis ins kleine Finale um Rang drei vor. Dort fehlte dem Schweriner noch etwas die Erfahrung, er wurde so Fünfter.
SJC-Talent Ivo Dümpelfeld (-55 kg, r.) wuchs in der Trostrunde der deutschen U18-Meisterschaften über sich hinaus und kämpfte sich bis ins kleine Finale um Rang drei vor. Dort fehlte dem Schweriner noch etwas die Erfahrung, er wurde so Fünfter.

U18-Judoka des PSV Schwerin und des 1. Schweriner JC erkämpfen sich bei nationalen Titelkämpfen zwei fünfte Plätze.

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03. März 2020, 16:34 Uhr

Die U18-Judoka des 1. Schweriner JC und des PSV Schwerin sind von den deutschen Meisterschaften in Leipzig mit zwei fünften Plätzen sowie einem siebten Rang nach Schwerin zurückgekehrt und verpassten damit zweimal denkbar knapp einen Platz auf dem Podest.

Während Ivo Dümpelfeld vom 1. SJC im Limit bis 55 Kilogramm als jüngster der drei startenden Jahrgänge nach seiner Auftaktniederlage in der Trostrunde „über sich hinaus wuchs“, wie Trainer Peter Schneider attestierte, die nächsten vier Kämpfe gewann, anschließend nur noch die Begegnung um Bronze verlor und so Fünfter wurde, hatte sich Tia Scheerat vom PSV Schwerin im Limit bis 70 Kilogramm mehr ausgerechnet als nur Platz fünf. Die Schweriner Kämpferin holte sich im vergangenen Jahr bereits die Vize-Meisterschaft und schielte auch dieses Mal zumindest auf eine Medaille. Allerdings machte eine Unachtsamkeit im Halbfinale das angepeilte Edelmetall zunichte. Scheerat musste sich nach zuvor drei souveränen Kämpfen geschlagen geben und hatte dann auch im Kampf um Bronze in der Verlängerung denkbar knapp das Nachsehen.

So wie bei Tia Scheerat war auch bei Matthes Franck im Limit bis 50 Kilogramm mehr möglich als Rang sieben. Der Sportler des PSV Schwerin, der bereits bei einigen Sichtungsturnieren auf sich aufmerksam machte, verlor nach zwei Siegen im Viertelfinale gegen den späteren Vize-Meister, gewann anschließend in der Trostrunde noch eine Begegnung, verbuchte dann aber seine zweite Niederlage an diesem Tag. Hannah Bröder (-52 kg, 1. SJC) lieferte einen ordentlichen Wettkampf ab. Nach einer Niederlage zum Auftakt gewann die Schwerinerin in der Trostrunde noch drei Kämpfe, ehe für sie mit Platz neun Schluss war.

Antonio Knye und Ives Tepelmann (beide -73 kg, 1. SJC) griffen zwar nicht ins Medaillenrennen ein, gewannen aber zumindest jeweils zwei Begegnungen. Für Anton Syvokhin (-81 kg, 1. SJC) war dagegen bereits die Qualifikation zu den nationalen Titelkämpfen ein Erfolg.

Insgesamt holten die MV-Sportler in Leipzig einen Titel sowie eine Bronzemedaille. Mia Nunweiler (Asia Sport Neubrandenburg) wurde bis 78 Kilogramm deutsche Meisterin, Alexander Kitagawa (ebenfalls Asia) wurde bis 46 Kilogramm Dritter. Neben Tia Scheerat und Ivo Dümpelfeld steuerte noch die vom Schweriner Hannes Schneider trainierte Cheyene Lea Wendav (-57 kg, VfK Bau Rostock) einen fünften Platz für MV bei.

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