Handball : Darauf lässt sich aufbauen

Rückraumspielerin Hannah Jantzen machte ein gutes Spiel und traf gegen Pro Sport gleich siebenmal.
Rückraumspielerin Hannah Jantzen machte ein gutes Spiel und traf gegen Pro Sport gleich siebenmal.

Die Grün-Weiß-Damen gewinnen Oberliga-Auftakt gegen Pro Sport Berlin mit 28:21 (12:8).

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09. September 2019, 18:55 Uhr

„Das war in Ordnung und am Ende auch nicht unverdient“, kommentierte Grün-Weiß-Trainer Steffen Franke den 28:21-Sieg seiner Mannschaft zum Oberliga-Auftakt gegen Pro Sport Berlin mit gedämpfter Euphorie, zeigten die Gastgeberinnen doch über die 60 Spielminuten zwei unterschiedliche Gesichter.

„Wir hatten zu Beginn der ersten Hälfte, zu Beginn der zweiten Hälfte und am Ende des Spiels richtig gute Phasen. Dazwischen hat es nicht immer gepasst“, gab Franke zu verstehen. Schwerin setzte sich zunächst schnell auf 5:1 ab (8.), musste dann die Berlinerinnen aber wieder rankommen lassen, um am Ende aber doch beim 12:8 mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause zu gehen.

Mit Beginn des zweiten Durchgangs enteilte Grün-Weiß gar auf 16:8 (35.). Eine Vorentscheidung war das aber noch nicht. „Pro Sport hat sich nie aufgegeben und ist immer dran geblieben. Wir wurden richtig gefordert“, erklärt Franke. Die Gäste kämpften sich in einer Schweriner Schwächephase wieder heran und waren beim 17:19 (46.) wieder auf Tuchfühlung. „Da haben wir eine Auszeit genommen und zwei, drei Sachen umgestellt. Das hat dann Wirkung gezeigt“, so Schwerins Trainer, dessen Mannschaft dann durch Anne Weier und Laura Wichmann die wohl zwei entscheidenden Tore zum 21:17 gelangen und Grün-Weiß so Pro Sport den Zahn zog. In den Schlussminuten wollten die Gäste ein besseres Ergebnis erzwingen, leisteten sich dabei zu viele Ballverluste, die Schwerin am Ende gnadenlos ausnutzte.

„Alles in allem sind wir nicht unzufrieden mit diesem ersten Ligaspiel. In Zukunft wünsche ich mir aber noch mehr Ruhe und weniger Aufregung auf der Platte. Es freut mich, dass wir eine vernünftige Torhüterleistung hatten und mehr Leute Verantwortung übernommen haben.“

Nächste Woche sind die Grün-Weißen bei Aufsteiger TSC Berlin gefordert. Wen Steffen Franke dann auf Rückraum-Mitte stellen wird, steht noch nicht fest. Fest steht dagegen, dass die Grün-Weißen dort mächtige Verletzungssorgen haben. Gleich vier Spielmacherinnen fehlen dem Team aus unterschiedlichen Gründen – Besserung ist noch nicht in Sicht.

SV Grün-Weiß Schwerin: Huysmann, Groth – Schmidtke 8, Meinke, Wichmann 2, Ch. Büsselberg, Müller, Bast, Fischer 1, Jantzen 7, Sperling, Evangelidou, Millrath 7/3, Weier 3.

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