Schweriner Langstreckenschwimmen : Burgsee wurde wieder durchpflügt

Das Langstreckenschwimmen bietet den Teilnehmern, wenn sie denn Zeit zum gucken haben, eine traumhafte Kulisse. Fotos: Dietmar Albrecht (3)
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Das Langstreckenschwimmen bietet den Teilnehmern, wenn sie denn Zeit zum gucken haben, eine traumhafte Kulisse. Fotos: Dietmar Albrecht (3)

Schweriner Langstreckenschwimmen ist aus dem Sportkalender der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken

svz.de von
15. August 2016, 21:00 Uhr

Still liegt er da, der Schweriner Burgsee. Die meiste Zeit zumindest. Doch zweimal im Jahr wird er von Schwimmern durchpflügt. Zunächst sind es immer die Triathleten, die beim Schweriner Schlosstriathlon vom Bertha-Klingberg-Platz aus durch den Burgsee schwimmen und anschließend weiter auf dem Rad und beim Laufen ihre Sieger ermitteln. Auf die beiden letzten Disziplinen verzichten die Teilnehmer des Schweriner Langestreckenschwimmens. Aber auch sie kraulen sich seit 2009 durch den Burgsee einmal um das Schloss herum. So auch am Sonntag. Beim insgesamt 12. Schweriner Langstreckenschwimmen, vor 2009 ging es von der Insel Kaninchenwerder nach Zippendorf, wagten sich wieder knapp 200 Teilnehmer ins 18 Grad kühle Nass. Unter ihnen auch WM–Teilnehmer (50m Rücken) und Lokalmatador Carl-Louis Schwarz, der von vielen im Vorfeld als Favorit gehandelt wurde. Für ihn blieb am Ende nach knapp zwei Kilometern aber „nur“ der zweite Platz. Der Neubrandenburger Lars Klinkenberg setzte sich kurz vor dem Ziel ab und betrat nach 26:49 min als Erster die Rampe am Bertha-Klingberg-Platz. „Ich bin jetzt schon zum vierten Mal dabei, weil es hier immer wieder Spaß macht, zu schwimmen“, so Sieger Klinkenberg, der eigentlich als Triathlet unterwegs ist und am Sonntag zum ersten Mal gewann. Für die schnellste Frau gilt das nicht. Sandra Cummerow vom Berliner TSC war schon im vergangenen Jahr nicht zu schlagen und stieg auch in diesem Jahr als erste Frau aus dem Wasser. Beste Schwerinerin wurde Frauke Lübbert auf Rang fünf, bester Schweriner neben Carl-Louis Schwarz, der für den SC Potsdam startete, war wie im vergangenen Jahr Tom Dethloff (TriSport Schwerin). Er wurde Siebter.

Bereits vor den Erwachsenen wagten sich auch wieder 22 Kinder beim OT-Kinderschwimmen ins Wasser. Dass nicht mehr Nachwuchsschwimmer am Start waren, war auch dem Termin in den Ferien geschuldet. „Es kommen dann traditionell etwas weniger Kinder. Vielleicht müssen wir im Vorfeld da noch mehr Werbung in Schulen machen“, sagt Mitveranstalter Michael Kruse, der aber ansonsten mit dem Schwimmen mehr als zufrieden war. Die Vereine TriSport Schwerin, der PSV Schwerin, der TSV Schwerin und die DRK-Wasserwacht haben auch bei der 12. Ausgabe des Schwimmens ganze Arbeit geleistet und für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Alle Ergebnisse des Langstreckenschwimmens gibt es unter www.tollense-timing.de

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