Fussball : Bock aufs erste Heimspiel

Neuzugang Meriton Kabashaj (3.v.l.), hier im Test gegen den VfB Lübeck, erzielte zuletzt gegen Hafen Rostock seinen ersten Pflichtspieltreffer für den FCM.
Neuzugang Meriton Kabashaj (3.v.l.), hier im Test gegen den VfB Lübeck, erzielte zuletzt gegen Hafen Rostock seinen ersten Pflichtspieltreffer für den FCM.

Verbandsliga: Der FC Mecklenburg Schwerin empfängt morgen Abend im Sportpark Lankow den Malchower SV

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15. August 2019, 18:42 Uhr

Morgen Abend darf sich der FC Mecklenburg Schwerin endlich vor heimischen Publikum präsentieren. Zweimal musste der Verbandsligist inklusive Pokal bislang in der Fremde ran. Jetzt steht das erste Heimspiel an – zu Gast im Sportpark Lankow ist der Malchower SV. „Wir sind heiß auf dieses Spiel. Freitagabend, 20 Uhr, Flutlicht. Mehr geht nicht“, freut sich Schwerins Trainer Stefan Lau auf den ersten Pflichtspielauftritt im „Wohnzimmer“.

In den ersten zwei Spielen lief bei den Schwerinern noch nicht alles rund, in Güstrow verlor man mit 2:4, in Rostock beim SV Hafen im Pokal gewann der FCM dann aber mit 4:2 und zog in die nächste Runde ein. „Ich glaube, wir haben gesehen, dass wir noch ein bisschen Zeit brauchen“, sagt Lau. Vor allem in der Defensive fehlt es noch ein bisschen an der Eingespieltheit und an der Abstimmung. „Die Jungs in der Abwehr sind alle noch jung. Da kann es auch mal am Selbstbewusstsein fehlen, wenn du nach acht Minuten in Güstrow nicht 2:0 führst, stattdessen nach neun Minuten mit 0:1 zurückliegst“, erklärt Coach Lau.

Auch gegen Malchow wird auf die Schweriner Defensive einiges zukommen. „Wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen. Das ist klar. Und wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen. Dann können wir gewinnen“, so Stefan Lau weiter. Wie es ist, gegen den Malchower SV zu gewinnen, weiß der FC Mecklenburg noch aus der vergangenen Saison als man gegen den damaligen Oberligisten im Pokal-Viertelfinale deutlich mit 6:0 bezwang. „Auch das Spiel haben wir uns im Zuge der Vorbereitung noch einmal angeschaut. Das Ergebnis täuscht allerdings etwas über das gesamte Spiel hinweg. In den Anfangsminuten hätte das auch in die andere Richtung gehen können“, sagt Lau und ergänzt: „Die Spielweise beider Mannschaften ist gleich geblieben. So können wir uns schon darauf einstellen, was auf uns zukommt.“

Noch steht die Aufstellung der Schweriner nicht fest, auch weil Lau fast aus dem Vollen schöpfen kann. Lediglich auf Nico Zapel und Justin Werder muss der Trainer verzichten. „Vielleicht werden wir gegen Malchow in der Defensive dieses Mal auf mehr Erfahrung setzen“, ließ der Coach am Ende noch ein wenig durchblicken.

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