Fussball : „Blick auf die Tabelle gefällt uns nicht“

Bislang bejubelte Schwerins Kapitän Tino Witkowski in der Liga zwei Saisontreffer. Treffer Nummer drei darf gern heute Abend gegen Kühlungsborn folgen.
Bislang bejubelte Schwerins Kapitän Tino Witkowski in der Liga zwei Saisontreffer. Treffer Nummer drei darf gern heute Abend gegen Kühlungsborn folgen.

Verbandsliga: Der FC Mecklenburg empfängt Freitagabend den FSV Kühlungsborn

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17. Oktober 2019, 18:24 Uhr

Platz neun nach acht Spielen. In der Verbandsliga-Tabelle rangiert der FC Mecklenburg Schwerin nach noch nicht ganz einem Saisondrittel lediglich im Mittelfeld. So haben sich die Schweriner das nicht vorgestellt, auch wenn man relativieren muss, dass es bis zum Platz an der Spitze lediglich sechs Punkte Rückstand sind. Dennoch, „der Blick auf die Tabelle gefällt uns überhaupt nicht. Wir stehen jetzt in der Verantwortung, die nächsten Spiele zu gewinnen – ohne wenn und aber“, gibt Kapitän Tino Witkowski die Marschroute vor. Und so sollen Freitagabend im Sportpark Lankow, Anpfiff 20 Uhr, die drei zu vergebenden Punkte an die Schweriner gehen, auch wenn Gegner Kühlungsborn als Fünftplatzierter in die Landeshauptstadt kommt. „Wir hatten mit Sicherheit in den ersten acht Spielen die stärkeren Gegner als Kühlungsborn“, hat Witkowski eine Erklärung für die bessere Tabellenpositionen des FSV parat.

Kühlungsborn verließ bislang den Platz fünf Mal als Sieger, kassierte dagegen zugleich drei Niederlagen. Zuletzt gelang ein 3:2-Sieg gegen Güstrow. Der FCM dagegen trennte sich in den letzten drei Spielen jeweils unentschieden, ist dafür allerdings auch – inklusive zweier Landespokalspiele – seit sechs Partien ohne Niederlage. Am vergangenen Wochenende zog man mit einem 5:2-Sieg bei Graal-Müritz ins Landespokal-Achtelfinale. „Im Pokal geht es darum, eine Runde weiter zu kommen. Das haben wir geschafft und damit sind wir sehr zufrieden, vor allem vor dem Hintergrund, gegen wen Graal-Müritz bisher schon weitergekommen ist. Allerdings müssen wir im Defensivverbund noch stabiler werden und vorn müssen wir an unserer Effizienz arbeiten. Das wichtigste dabei ist aber, dass wir uns diese Vielzahl an Chancen heraus arbeiten. Das zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind“, sagt Kapitän Witkowski.

Auch gegen Kühlungsborn wird die Mannschaft von Trainer Stefan Lau nicht von ihrem Ballbesitzspiel abweichen, weiter mutig nach vorn spielen und versuchen, so viele Chancen wie möglich zu kreieren. Wenn das klappt, dann ändert sich auch nach dem Spieltag die Position in der Tabelle – zum Positiven natürlich.

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