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18. Oktober 2017 | 07:39 Uhr

Handball : Auswärtsknoten endlich geplatzt

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Ostsee-Spree-Oberliga: VfV Spandau – SV Grün-Weiß Schwerin 24:26 (11:11)

svz.de von
erstellt am 20.Okt.2015 | 23:53 Uhr

Da sind sie nun endlich, die ersten beiden Auswärtspunkte der Handballdamen des SV Grün-Weiß Schwerin in der Ostsee-Spree-Oberliga. Ausgerechnet gegen den Tabellenführer VfV Spandau ist der Auswärtsknoten beim 26:24-Erfolg geplatzt.

Schwerin legte los wie die Feuerwehr, war bereits nach sechs Minuten auf 5:1 enteilt, weil Wendy Künzel tadellos Regie führte, weil die Deckung sehr aggressiv verteidigte und weil Torfrau Andrea Klasen sofort auf Betriebstemperatur war. Zwar konnte Künzel kurz darauf nach einem Schlag aufs Knie nicht mehr weitermachen, die Mannschaft von Trainer Andreas Sarakewitz ließ sich davon aber nicht beirren. Spandau kam dennoch näher heran, ehe Schwerin dank einer guten Adriana Celka eine 7:6-Führung auf 11:6 ausbaute. Spandau gab sich aber nicht auf und nutzte eine Schwächephase der Landeshauptstädter und glich mit fünf Toren in Folge zum 11:11-Halbzeitstand aus.

Im zweiten Durchgang erwischten die Gäste wieder den besseren Start, dennoch war in der 42. Minute beim Stand von 18:18 alles immer noch ausgeglichen. Angetrieben von einer Handvoll lautstarker Fans blieben die Grün-Weißen dran. Diesmal waren es die Youngster, die Verantwortung übernahmen. Sophie Powiersky, mit fünf Toren erfolgreichste Werferin, Marie Nawrot (2) und Aileen Lück (4) sorgten dafür, dass selbst ein kurzzeitiger Rückstand (19:20) auf Schweriner Seite keine Panik verursachte. Am Ende stehen mit dem 26:24-Sieg die ersten beiden Auswärtspunkte auf der Habenseite – auch weil Torfrau Andreas Klasen mit 20 Paraden ein sicherer Schweriner Rückhalt war.

Am Sonntag empfängt Grün-Weiß zum Nachholspiel den HC Angermünde. Mit einem Sieg würden die Schwerinerinnen einen großen Schritt in Richtung Tabellenspitze machen. Anpfiff in der Halle an der Reiferbahn ist um 15.30 Uhr.

Grün-Weiß Schwerin: Klasen, Güdokeit; Laas 1, Wiechmann 1, Petereit, Künzel 3/1, Nawrot 2, Lück 4, Evangelidou, Wolter 4, Panzer 1, Wieck 1, Celka 4, Powierski 5/2.



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