Severiner bei Rallye : Auf Schotterpisten zwischen Sydney und Brisbane

Nach zwei Jahren Wettkampfpause will Rallye-Pilot Armin Kremer ab Donnerstag beim WM-Lauf in Australien um den Sieg in der WRC2 mitfahren.

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13. November 2018, 20:00 Uhr

In Australien fällt von morgen bis zum Sonntag die Entscheidung in der diesjährigen Rallye-Weltmeisterschaft WRC . Dort sorgt der Titel-Showdown zwischen Sebastien Ogier aus Frankreich im Ford Fiesta und dem Belgier Thierry Neuville im Hyundai i20 für Hochspannung.

Den Start auf den fünften Kontinent zum Rallye WM-Finale vollzog auch der Severiner Armin Kremer Ende vergangener Woche. Der 49-Jährige kann den Kampf um die WM-Krone aus der ersten Reihe verfolgen, denn er startet im Skoda Fabia R5 in der WRC2-Wertung gleich hinter den WRC-Teams.

Vertrauen auf Bewährtes

Kremer vertraut mit Co-Pilot Pirmin Winklhofer und dem österreichischen BRR-Einsatzteam um Raimund Baumschlager auf seine bewährten Mitstreiter. Beim Vorbereitungstest in Österreich fand Kremer nach zwei-jähriger Wettkampfpause in der WRC2 schnell jene Routine zurück, mit der er sein Auto schon bei der Rallye Monte Carlo oder zur Rallye Deutschland pilotierte. Nach 80 Testkilometern war Kremer wieder in seinem Element und freute sich auf die bevorstehende Herausforderung im Osten Australiens rund um die Küstenstadt Coffs Harbour zwischen Sydney und Brisbane.

„Kaum hatte ich bei unserem Vorbereitungstest die ersten Meter auf Schotter absolviert, war ich mit Auto und Strecke eins“, schwärmte Kremer. „Ich kann es kaum erwarten und fiebere schon jetzt dem WM-Finale und den spektakulären Pisten entgegen. Auch, weil ich an Australien aus meiner Zeit in der Asien-Pazifik-Meisterschaft (2001/02) nur tolle Erinnerungen habe.“

Schotterpisten sind Herausforderung

Zwar bedeuten die selektiven Schotterpisten rund um die Küstenstadt Coffs Harbour für Kremer völliges Neuland, „aber ich reise nicht um die halbe Welt, nur um mitzufahren. Im Gegenteil, in Australien will ich in der WRC2 um den Sieg kämpfen.“

Die Rallye Australien umfasst in diesem Jahr 24 Wertungsprüfungen – von engen und kurvigen Strecken durch Wälder bis hin zu offenen und schnellen, aber staubigen Landstraßen. Insgesamt müssen dabei 1017 Kilometer absolviert werden.

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