Schwimmen : Auch mit Handicap vorn dabei

Die Ausbeute der MZFK-Schwimmer kann sich sehen lassen: Zwei Mal Silber und sieben Mal Bronze gewannen sie bei den offenen Landesmeisterschaften in Rostock. Fotos: privat (5)
Die Ausbeute der MZFK-Schwimmer kann sich sehen lassen: Zwei Mal Silber und sieben Mal Bronze gewannen sie bei den offenen Landesmeisterschaften in Rostock. Fotos: privat (5)

Schwimmer des Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte sammeln bei offenen MV-Meisterschaften neun Medaillen

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17. März 2015, 23:56 Uhr

An den offenen MV-Meisterschaften in Rostock nahmen 18 Schwimmer und Schwimmerinnen des Mecklenburgischen Förderzentrums für Körperbehinderte Schwerin teil. Insgesamt starteten dort neun Vereine aus Mecklenburg- Vorpommern und vier weitere Vereine aus anderen Bundesländern. Die Athleten sorgten in der Rostocker Neptunschwimmhalle für eine Rekordbeteiligung.

Schnell merkten die Sportler des MFZK, dass es an diesem Tag schwer wird, sich gegen die Konkurrenz ohne Handicap in der Punktwertung zu behaupten und einen der begehrten Podestplätze zu erreichen. Trotzdem holte das Team insgesamt neun Einzelmedaillen. Silber erschwamm sich Hannes Rotsch über 200m Lagen und Marleen Bank über 200m Brust. Über Bronze freuten sich Lara Bading im Wettbewerb 100m und 200m Brust, Leoni Schultze über 50m Brust, Rene Reichardt über 200m Rücken und Leon Schröder über 200m Brust. Erik Schröder und Frederic Kirsch belegten ebenfalls den dritten Platz über 100m Rücken. Neben den hervorragenden Platzierungen überzeugten mit vielen neuen Bestzeiten weiterhin David Timmermann, Ester Schwepfinger, Sammy Tröh, Domenique Bellmann, Paul Fiete Tiesler, Emilia Fandel, Marie Bauduin und Jan Schreiber. Bemerkenswert waren auch die Schwimmleistungen von Jacqueline Müller und Tom Osterloo bei ihrem ersten Schwimmwettkampf. Nesthäkchen Tom bekam nach seinem letzten Wettkampf von allen Zuschauern einen riesigen Beifall.

Die Organisatoren des Wettkampfes wollen sich für das nächste Jahr auch etwas einfallen lassen, damit die Leistungen der Nachwuchsschwimmer mit Handicap gerechter bewertet werden können.

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