Judo : Alte Bekannte und ein Neuling

Mit Dirk Spörcke (r.) hat die KGJVM seit dieser Saison einen neuen Kapitän. Er übernimmt das Amt von Sebastian Harnack, der aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten muss.
Mit Dirk Spörcke (r.) hat die KGJVM seit dieser Saison einen neuen Kapitän. Er übernimmt das Amt von Sebastian Harnack, der aus beruflichen Gründen etwas kürzer treten muss.

Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommerns startet am Sonnabend in seine zweite Zweitliga-Saison

svz.de von
28. März 2019, 13:00 Uhr

Die Nordost-Staffel der 2. Judo-Bundesliga ist geschrumpft. Gingen im vergangenen Jahr noch sieben Teams an den Start, so machen in dieser Saison lediglich fünf Mannschaften ihren Meister unter sich aus. Die Kampfgemeinschaft der Judoka Mecklenburg-Vorpommers erwarten dabei in der zweiten Zweitliga-Saison der noch jungen Vereinsgeschichte drei Duelle gegen alte Bekannte sowie eine Begegnung gegen einen Neuling.

Vier Kampftage stehen auf dem Programm, zwei davon zu Hause in Mecklenburg-Vorpommern. Bevor allerdings am 11. Mai in Warnemünde das Hamburger Judoteam II und am 18. Mai in Waren der MTV Vorsfelde aus Wolfsburg zu Gast im Norden sind, müssen die Kämpfer um Neu-Kapitän Dirk Spörcke am Sonnabend beim amtierenden Meister Dynamo Hoppegarten ran. Zum Abschluss geht es im September zum JV Ludwigsfelde.

Auf die neue Saison ist die KGJMV gut vorbereitet, alle Auflagen seitens des Deutschen Judobundes sind erfüllt. „Das hat erstaunlich gut bei uns geklappt. Die Kaderplanung war dagegen schon schwieriger. Da fehlt es uns ehrlich gesagt als Landesteam an der Rückendeckung aus dem eigenen Verband – finanziell und was auch die Sportler angeht. Unsere Mannschaft ist im Vergleich zur letzten Saison nochmal älter geworden, viele junge Nachwuchskämpfer haben wir nicht dazu gewonnen“, erklärt KGJMV-Vereinsvorsitzender Felix Tischler. 26,2 Jahre sind die Sportler des Judoteams-MV im Schnitt alt, in der Liga der Spitzenwert. „An Erfahrung mangelt es uns da natürlich nicht“, kann Tischler dem auch etwas Positives abgewinnen. Eine Prognose abzugeben, was in dieser Saison möglich ist, fällt dem Teammmanger in Personalunion schwer. Viel wird davon abhängen, welche Judoka der KGJMV an den Kampftagen zur Verfügung stehen werden und mit welcher Truppe der jeweilige Gegner aufläuft.

Stichwort Gegner: Auf das Hamburger Judoteam II und Dynamo Hoppegarten traf das Judoteam-MV schon in der vergangenen Saison, mit den Dynamos aus Hoppegarten kreuzt man gar seit 2014, damals noch in der Regionalliga, die Klingen. Die zwei weiteren Gegner sind in ihren Landesligen Meister geworden und in die zweite Liga aufgestiegen. Brandenburgs Meister JV Ludwigsfelde kennen die Mecklenburger noch aus der Regionalliga-Saison 2015, die Niedersachsen vom MTV Vorsfelde sind dagegen ein komplett neuer Kontrahent.

Vor allem auf die beiden Heimkampftage freut man sich bei der KGJMV. „Das werden hoffentlich wieder zwei Highlights“, so Tischler. Zunächst steht zum Auftakt allerdings der Kampf beim Meister Hoppegarten an, der auf den Bundesliga-Aufstieg verzichtete. „Wir reisen zwar mit einer guten Mannschaft nach Brandenburg, Punkte zu holen wird aber schwer für uns. Da muss schon ganz viel passen“, erklärt Felix Tischler. Hoppegarten ist auch in dieser Saison der Top-Favorit auf den Meistertitel. Lust auf den Saisonstart haben die Mecklenburger aber dennoch, sind doch alle Kampftage für die KGJMV seit Vereinsgründung Festtage.

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