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Lokaler Sport Zeitung für die Landeshauptstadt

24. November 2017 | 19:51 Uhr

Deutschland-Achter Rudern : Alle Mann an Bord

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Deutschland-Achter mit Schweriner Schlagmann Hannes Ocik offiziell vorgestellt

svz.de von
erstellt am 28.Apr.2016 | 21:00 Uhr

Gestern hat Bundestrainer Ralf Holtmeyer nun endlich den neuen Deutschlandachter offiziell vorgestellt.
„Wir gehen mit fünf London-Goldmedaillengewinnern das Projekt Edelmetallverteidigung an. Wir wollen die Briten ein zweites Mal schlagen“, gab der verantwortliche Coach des Flaggschiffes des Deutschen Ruderverbandes als Ziel aus.

Auf Kurs gebracht werden soll der Achter durch den wie im vergangenem Jahr auf Schlag sitzenden Hannes Ocik von der Schweriner Rudergesellschaft. Der seit 2004 rudernde Landeshauptstädter bestätigte die Goldambitionen: „Das ganze Team ist sich da einig. Bei den Europameisterschaften wird es in der kommenden Woche in Brandenburg zu einem ersten Aufeinandertreffen mit Großbritannien kommen.“

Die Plätze hinter ihm nehmen Richard Schmidt (Trier), Maximilian Reinelt (Ulm), Eric Johannesen (Hamburg), Felix Drahotta (Leverkusen/Rostock) Andreas Kuffner (Berlin), Malte Jakschik (Datteln) und Maximilian Munski (Lübeck) ein. Steuermann ist der Berliner Martin Sauer.

Überraschend nicht im Achter sitzt Anton Braun, der gemeinsam mit Drahotta die deutsche Kleinbootmeisterschaft gewann. Dessen Enttäuschung nach der dem Team bereits vor einer Woche verkündeten personellen Entscheidung war sogar so groß, dass der Berliner erst einmal eine Auszeit nahm.

Braun, der inzwischen wieder mit dem 20-köpfigen Achterkader trainiert, wurde ein Platz im Vierer oder Zweier angeboten, für deren EM-Besetzungen er aber außen vor blieb. Ralf Holtmeyer: „Ein Kandidat für Rio bleibt er. Nach der EM sehen wir weiter.“ Unter dem Strich darf sich niemand aus dem neuen Achter seines Platzes sicher sein, wie Ocik bestätigt: „Jeden Tag muss man dafür Gas geben.“

 

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