Pampow überragend : 11:1-Schützenfest am Gartenweg

Tsunehito Kita eröffnete mit seinem Treffer das Pampower Schützenfest.
Tsunehito Kita eröffnete mit seinem Treffer das Pampower Schützenfest.

Fußball-Verbandsliga: MSV Pampow untermauert mit Kantersieg gegen Schlusslicht Roggendorf den dritten Tabellenplatz

svz.de von
30. März 2014, 23:57 Uhr

Dies war ein Fest für alle Zuschauer des ersten und wohl auch erstmals letzten Nordwestderbys in der Historie der Verbandsliga, MSV Pampow gegen die SG Roggendorf. Die Roggendorfer hatten sich viel vorgenommen, wollten nach ihrem Punktgewinn in Anklam den heimischen MSV Pampow in die Schranken weisen – doch die Schranken waren wohl kaputt, denn die Hausherren siegten klar mit 11:1.

Mit dem Anpfiff zeigten die Pampower vor rund 600 Zuschauern, was sie mit den Roggendorfern vorhatten. In der 11. Minute war es soweit: Der Roggendorfer Keeper Stefan Lau konnte einen Schuss von Frank Owe nicht festhalten, Tsunehito Kita staubte ab. Das 2:0 ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke legte Kita für Spielmacher Tino Witkowski auf, der den Ball im Tor unterbrachte. In der 23. Minute setzte Tino Witkowski Torjäger Christian Lierow in Szene, dessen gefühlvoller Lupfer das 3:0 bescherte. Eben noch Vorbereiter, trug sich Witkowski wenig später bereits zum zweiten Mal selbst in die Torschützenliste ein (27.). Nach zwei weiteren Hochkarätern durfte kurz vor der Pause auch Tsunehito Kita zum zweiten Mal jubeln – 5:0 (43.).

Genauso ging es nach dem Seitenwechsel weiter. Enrico Mario krönte seine gute Leistung mit einem Treffer aus halblinker Position (53.). Die Roggendorfer ergaben sich mehr und mehr in ihr Schicksal. Sebastian Drews verwandelte einen an Witkowski verschuldeten Elfmeter sicher zum 7:0 (55.). Es folgte die Zeit von Peter Waack: In der 58. Minute nahm er einen schönen Pass von Fabian Brickwedde auf und verwandelte zum 8:0. Zehn Minuten später machte auch er seinen Doppelpack perfekt. Einen Freistoß nutzten die Roggendorfer zum Ehrentreffer (75.). In der 80. Minute „Waack-te“ es zum dritten Mal. Sechs Minuten später tauchte der Stürmer schon wieder frei vor dem bedauernswerten Gästekeeper Lau auf, doch dieses Mal überließ er Spielmacher Witkowski, der den 11:1-Schlusspunkt unter das Schützenfest setzte.

MSV Pampow: Losereit (C) – Hayashi, Drews, Hecht, Mario (Silbernagel, 75.), Hasselmann, Owe (Waack, 45.), Brickwedde, Witkowski, Lierow (Pügge, 45.), Kita

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