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Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

24. November 2017 | 21:37 Uhr

Judo : Zweiter Team-Platz für Gastgeber

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

4. Kreisjugendspiele der Judokas in Brüel mit 85 Teilnehmern / PSV Schwerin entführt den Wanderpokal / 23 Medaillen für JVB

Die vierten offenen Kreisjugendspiele in der Sportart Judo im Landkreis Ludwigslust-Parchim fanden jetzt in Brüel statt. Acht Vereine mit 85 Judokas in den Altersklassen U11, U13 und U15 aus unserem Landkreis und aus Mecklenburg-Vorpommern kämpften in der Halle am Vogelstangenberg. Die weiteste Anreise nahmen die Judokas aus dem Osten unseres Landes, aus Schlatkow, auf sich.

Herzlichst begrüßt wurden die Teilnehmer nicht nur durch Kriemhild Kant, Geschäftsführerin des Kreissportbundes, dem Ausrichter der Jugendspiele, von Jürgen Goldberg (Bürgermeister der Stadt Brüel), Andreas Helms (Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim) und durch Thomas Schwarz (MdL), der zur Überraschung die Abgeordnete im Europaparlament Iris Hoffman mit zum Wettkampfort brachte.

Es wurde auf den vier Wettkampfmatten um die Einzelsiege und die begehrten Medaillen gestritten und nicht nur den Ehrengästen wurden interessante Judovergleiche und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten. Der von Lothar Trepzik gestiftete Mannschaftspokal ging erneut nach Schwerin, zum PSV und wird nach dem dritten Gewinn in Folge auch dort verbleiben. Lothar Trepzik hat bereits seine Zusage zur Bereitstellung eines neuen Wanderpokals gegeben. Dem Gastgeber gelang es dieses Mal wieder in den Kampf um die Mannschaftspokale ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Vier Gold-, neun Silber- und weitere zehn Bronzemedaillen waren am Ende zwar zu wenig, um den Pokalverteidiger aus Schwerin in Bedrängnis zu bringen, aber eine starke Leistung für einen sehr guten zweiten Platz in der Mannschaftswertung.

Ihre ersten Kämpfe auf heimischer Tatami bestritten die Judo-Neulinge Lenja Lipper, Nehle Hinzer, Terack Petter, Philip Knetsch, Ricco Nehls, Finn Niemann, Artur Klammer, Paul Hoddow und Tristan Krohn. Paul und Tristan überzeugten mit drei Siegen und alle anderen mussten neben Siegen und Niederlagen auch schmerzhafte Niederwürfe ertragen, konnten aber viele Wettkampfeindrücke sammeln und einiges über die einfache Judoschule erfahren.

Auch neben der Judomatte tat sich in altbekannter Form wieder einiges. So wurde das Turnier mit dem Judogürtelspringen der Vereine eröffnet. Dabei konnte Lilly Knöchelmann glänzen. Sie wurde von allen 85 Teilnehmern Dritte und musste nur noch die ausdauernden Sportler aus Holthusen und Teterow den Vortritt lassen. Auch der Randwettbewerb „Fledermaus der Judokas“ (am längsten frei hängend an einer Judojacke festhalten) wurde wieder sehr gut angenommen. Während des gesamten Turnierverlaufs war dieser Wettbewerb umlagert, Margitta Dobbertin und Sabine Schürer hatten als Spielführerinnen gut zu tun und konnten Spitzenzeiten über zwei Minuten registrieren. Die Sportlerinnen und Sportler aus Brüel mussten neidlos mit ansehen, wie die Pokale in dieser Disziplin fast ausnahmslos nach Schwerin und Stralsund gingen. Der verstärkte Einbau von Kletterübungen in den Trainingsalltag soll die Griffkraft stärken und die einheimischen ,,Fledermäuse“ demnächst aufleben lassen. Ebenso gut angenommen wurde das traditionelle Tauziehen der Vereine. Hier verdrängte der Gastgeber aus Brüel die gesamte Konkurrenz und freute sich über die Siegprämie von zwei Kartons Schokoküsse und die wiedergewonnene Stärke in dieser Disziplin. Mit zwei Mannschaften angetreten, konnten am Ende die Plätze eins und acht belegt werden.

Als Fazit kann mit Recht behauptet werden, dass diese 4. Kreisjugendspiele mit Unterstützung aller ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer niveauvoll, zügig und erfolgreich durchgeführt wurden und bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden. Der JVB dankt für die Unterstützung der Stadt Brüel, dem KSB, dem Schirmherrn sowie allen Müttern und Vätern der Brüeler Sportler.

 

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