Tischtennis : Wiedergeburt des Tischtennis

Der Tischtennissport (hier ein Blick in die Parchimer Fischerdammhalle beim traditionellen Osterturnier) ist im Lande weit verbreitet und bietet für jedes Alter Spaß an der Bewegung. In Ventschow hatte die Sportart lange Tradition und lebt jetzt wieder auf.
Der Tischtennissport (hier ein Blick in die Parchimer Fischerdammhalle beim traditionellen Osterturnier) ist im Lande weit verbreitet und bietet für jedes Alter Spaß an der Bewegung. In Ventschow hatte die Sportart lange Tradition und lebt jetzt wieder auf.

TT-Sektion in Ventschow mit zwei Mannschaften in der 2. Kreisliga Nordwestmecklenburg gestartet

svz.de von
20. September 2015, 22:10 Uhr

Vielen älteren Anhängern des kleines weißen Balles sind Namen wie Metzger, Voß, Stender, Plagemann, um nur einige zu nennen, noch ein Begriff. Denn schließlich war die BSG Aufbau Ventschow eine Hochburg des Tischtennissports im damaligen Bezirk Schwerin. Für viele Mannschaften, die nach Ventschow zu den Punktspielen kamen, gab es viele, die ohne Punkte wieder nach Hause fuhren.

Im Spieljahr 1982/83 wurde man sogar Landespokalsieger im Bezirk und träumte weiter von erfolgreichen Jahren. Die Voraussetzungen waren durchaus da. Dann in den Jahren 1988/89 kam das Aus für die Sektion. Querelen in der BSG und die Wendezeit besiegelten das Schicksal dieser erfolgreichen Sportart in Vetschow. Jahre gingen ins Land, Spieler gingen nach Schwerin, Wismar oder sogar nach Lintorf um dort weiterhin zu spielen oder den Nachwuchs zu trainieren.

Jetzt gibt es sie wieder die Sektion Tischtennis in Ventschow. Vor 18 Monaten von Martin Wienholdt neu ins Leben gerufen. Der aus Neubrandenburg zugezogene ehemalige Berufsfeuerwehrmann machte sich in mühevoller Kleinarbeit daran, Gleichgesinnte und Tischtennisbegeisterte zu finden. Heute kann mit Fug und Recht gesagt werden, es braut sich da wieder etwas zusammen am Ventschower Tischtennishimmel. Unterstützung kam und kommt viel von Dieter Voß, mittlerweile Bürgermeister von Ventschow und wieder Mitglied in der Sektion Tischtennis. Er wird auch in einer Mannschaft starten. Die Lust auf Tischtennis ist bei ihm immer noch da. Was die Sektion Tischtennis natürlich noch weiterhin sucht, sind außer begeisterten Tischtennisspielern in erster Linie Sponsoren. Die 2. Kreisliga soll nach Möglichkeit nur eine Durchgangsstation sein, laut Wunsch von Sektionsleiter Martin Wienholdt.

Um dies zu verwirklichen werden Sponsoren gesucht. Die T-Shirts für das Spieljahr 2016/17 wurden von der Firma MOS gesponsert. Erwähnt werden muss natürlich auch, dass mit der neu renovierten Sporthalle in Ventschow gute Trainings- und Wettkampfbedingungen vorhanden sind. Schritt für Schritt möchte der heutige Sektionsleiter den Tischtennissport mit Unterstützung der Ventschower und vielen anderen, die sich für diesen Sport begeistern, wieder zu einer festen Größe im Nordwesten Mecklenburgs machen. Die Voraussetzungen sind da, nun heißt es, einen langen Atem und Geduld zu haben und Gleichgesinnte weiter zu suchen und zu finden. Auch der Nachwuchs ist schon auf einem guten Weg.

Am Freitagabend kam es nun in der Ventschower Mehrzweckhalle zur Premiere: Ventschow I spielte gegen Ventschow II in der 2. Kreisliga. Das lange Warten hat für die Tischtennisbegeisterten endlich ein Ende.

Weitere Vorhaben für die Zukunft sind schon geplant, u.a. ein Mitternachtstischtennisturnier. Desweiteren schwebt Sektionsleiter Martin Wienholdt vor, eine Seniorengruppe Ü55 zu gründen und vielleicht damit auch an Turnieren teilzunehmen. „Denn wir wissen alle, dass sich viele Senioren aktiv immer mehr sportlich betätigen wollen“, sagt er. Es gibt schon viele solcher Gruppen in MV und warum sollte das nicht auch in Ventschow und Umgebung möglich sein.

„Also liebe Tischtennisbegeisterte Ü55, bitte melden, einfach eine Mail an eismeer47@msn.com und sich informieren, oder den Weg in die Halle nach Ventschow finden. Auch wer jünger ist und Lust hat sich zu bewegen, ist herzlich willkommen“ lädt er ein.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen