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Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

18. Dezember 2017 | 12:06 Uhr

Triathlon : Vorjahressieger erneut Schnellster

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Beim 15. Sternberger Triathlon 124 Teilnehmer am Start / Dennis Kruse verfehlt Streckenrekord nur um eine Sekunde

svz.de von
erstellt am 02.Sep.2014 | 22:20 Uhr

Am vergangenen Sonntag fand die Jubiläumsveranstaltung des Sternberger Triathlons an der Badeanstalt am Sternberger See statt. Bereits im Vorfeld der 15. Auflage gingen viele Anmeldungen bei den Organisatoren ein und so konnten zum Start 124 Triathleten in Sternberg begrüßt werden.

Am Sonntagmorgen war dann auch ein reges Treiben an der Badeanstalt zu beobachten. Die Wettkämpfer fanden sich ein und begannen mit der unmittelbaren Vorbereitung auf den Start. Ebenso kamen die ersten neugierigen Zuschauer an den Sternberger See. Bei den Organisatoren und Helfern herrschte so kurz vor dem Start eine gewisse Anspannung. Bevor der Wettkampf begann, gab es die obligatorische Starteinweisung, um die Sportler auf eventuelle Gefahren und Gepflogenheiten der Veranstaltung hinzuweisen.

Um fünf nach zehn erfolgte dann der Startschuss zum 15. Sternberger Triathlon und die Athleten machten sich auf die 750 Meter lange Schwimmstrecke. Dabei mussten sie einen Dreieckskurs im Sternberger See zurück legen. Nach 9:35 Minuten hatte der erste Sportler den See bereits wieder verlassen, Lars Klinkenberg war im Wasser nicht zu stoppen. Dicht hinter ihm kam Vorjahressieger Dennis Kruse nach 10:17 Minuten aus dem Wasser und auf Platz drei folgte Cornelius Wermann, der bereits am Tag zuvor den Parchimer Triathlon gewinnen konnte. Bei den Frauen war Anne-Kathrin Litzenberg mit einer Zeit von 13:56 Minuten die schnellste. Ihr folgten Christiane Wermann 15:47 Minuten und Anne Bauer mit 15:55 Minuten. Als bester Sternberger erreichte Jens Quandt auf Platz zehn liegend nach 13:21 Minuten das Ufer.

Nach einem kurzen Aufenthalt im Wechselgarten, dort tauschten die Sportler den Schwimmanzug gegen das Rennrad, ging es auf die 20 Kilometer lange Radstrecke. Diese führte die Triathleten von Sternberg bis nach Klein Görnow und wieder zurück. Durch die vielen Steigungen ist der Kurs durchaus als anspruchsvoll zu bewerten und ein kurzer Schauer tat sein übriges. Die nasse Fahrbahn erhöht die Sturzgefahr, aber alle Teilnehmer erreichten unverletzt die Sternberger Badeanstalt.

Auf der Radstrecke gab es dann auch einen Führungswechsel. Der Schweriner Dennis Kruse war eindeutig der stärkste auf dem Rad und kehrte als erster zurück. Ihm folgten Lars Klinkenberg und Cornelius Wermann. Bei den Frauen konnte Anne-Kathrin Litzenberg ihre Spitzenposition vor Christiane Wermann und Anne Bauer behaupten.

Im Wechselgarten wurde nun das Rad zurückgelassen und es ging auf die abschließende Laufstrecke von zweimal 2,5 km. Diese führt die Athleten entlang der Seepromenade. Viele Zuschauer waren im Zielbereich, aber auch entlang der Laufstrecke anzutreffen, sodass den Sportlern eine gute Atmosphäre geboten wurde. Unter diesen Eindrücken ließ sich Dennis Kruse seinen Vorsprung auch nicht mehr nehmen und er durchlief nach 57:27 Minuten als erster die Ziellinie. Er war damit genau eine Sekunde langsamer als im Jahr zuvor und verpasste somit den Streckenrekord knapp. Cornelius Wermann und Lars Klinkenberg folgten auf den Podestplätzen. Bei den Frauen gewann Anne-Kathrin Litzenberg in 1:06:43 Stunden vor Christiane Wermann und Anne Bauer.

Aus dem Sternberger Umland waren Insgesamt sieben Einzelstarter und eine Staffel am Start. Der beste Sternberger Triathlet in der Einzelwertung war Jens Quandt auf Platz 15 mit einer Zeit von 1:08:41 Stunden. In der Staffelwertung konnte sich die Staffel um Hans-Heiko Fels auf dem 8. Platz in 1:19:06 Stunden gut platzieren. Alle weiteren Platzierungen und Zeiten können auf der Seite www.redtime.de abgerufen werden.

Wenngleich es sich um keine professionelle Veranstaltung handelt waren alle Sportler von den vorherrschenden Bedingungen und der Organisation begeistert. Ein besonderer Dank gilt den Helfern, Sponsoren sowie der Stadt Sternberg, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung auf diesem Niveau nicht möglich wäre. Im nächsten Jahr gibt es dann die eine weitere Auflage, die hoffentlich wieder spannend, sonnig und attraktiv ist.

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