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Jugendsportspiele : Volle Matte bei Kreisjugendspielen

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Judo: PSV Schwerin entführt erneut den Wanderpokal / Tim Lobzin holt Goldmedaille für gestgebenden Judo Verein Brüel

Am vergangenen Sonnabend fanden im Landkreis Ludwigslust-Parchim die dritten offenen Kreisjugendspiele im Judo statt. Sechzehn Vereine mit 185 Judokas in den Altersklassen der U11, U13 und U15 aus ganz Mecklenburg-Vorpommern kämpften in der Brüeler Halle am Vogelstangenberg.

Unter den Augen von Jürgen Goldberg (Bürgermeister der Stadt Brüel), Kriemhild Kant (Geschäftsführerin des Kreissportbundes Ludwigslust-Parchim) und Schirmherrn Thomas Schwarz (MdL) wurde auf den vier Wettkampfmatten um die Einzelsiege und die begehrten Medaillen gestritten.

Der von Lothar Trepzik gestiftete Mannschaftspokal ging erneut zum einjährigen Verbleib nach Schwerin, zum dort ansässigen PSV. Dem Gastgeber gelang es dieses Mal nicht, in den Kampf um die Mannschaftspokale mit einzugreifen.

Neun Einzelmedaillen waren am Ende zu wenig, um in den pokalwürdigen Wertungsbereich zu gelangen. Gegen die quantitativ sehr stark vertretenen Vereine aus Schwerin und Rostock war es ohnehin fast unmöglich. Aber mit einer Goldmedaille, einer Silbermedaille und damit zwölf Wertungspunkten mehr wäre am Ende schon der dritte Platz in der Mannschaftswertung möglich gewesen.

Es wäre jetzt mühselig zu ergründen, wo die nötigen Punkte liegen geblieben sind, g aben doch alle Starter aus Brüel ihr Bestes und keiner gab sich kampflos geschlagen. Von allen Medaillengewinnern ist aus Brüeler Sicht die Leistung von Tim Lobzin zu erwähnen. Er kämpfte im Schwergewicht der U15 und konnte dort mit drei Siegen in drei Kämpfen ungeschlagen die Goldmedaille gewinnen. Er zeigte gegenüber den zurückliegenden Wettkämpfen eine stark verbesserte Kampfeinstellung, sehr gute Angriffe mit Standbereich und konnte sich auch erfolgreich im Bodenkampf behaupten.

Ihre ersten Kämpfe auf heimischer Tatami bestritten die Judoneulinge Tjark Hansen, Leon Lippert und Steve Seewald. Sie konnten zwar noch nicht die Matte als Sieger verlassen, mussten auch schmerzhafte Niederwürfe ertragen, konnten aber viele Wettkampfeindrücke sammeln und einiges über die einfache Judoschule erfahren. Nur wer nicht fällt und es versteht seinen Gegner aus sein Gleichgewicht und zu Fall zu bringen, kann im Judo erfolgreich sein.

Mit insgesamt einer Gold-, vier Silber-, vier Bronzemedaillen und sieben fünften Plätzen muss realistisch eingeschätzt werden, dass gegenwärtig in diesem Altersklassenbereich die Judokas der vor den Brüelern platzierten Vereinen einfach stärker sind.

Auch neben der Judomatte tat sich in altbekannter Form wieder einiges. So wurde das Turnier mit den Schaukämpfen der Kleinen eröffnet. Hier konnte Marc Alexis Wader durch zwei Siege glänzen. Der Randwettbewerb der kopfballstärksten Judoka wurde auch wieder sehr gut angenommen. Während des gesamten Turnierverlaufs war dieser Wettbewerb umlagert. Margitta Dobbertin und Heike Möller hatte als Spielführerinnen gut zu tun.

Ebenso gut angenommen wurde das traditionelle Tauziehen der Vereine. Hier verdrängte der JV Schönberg die gesamte Konkurrenz und freute sich über die Siegprämie von zwei Kartons Moorenküsschen. Aus Brüeler Sicht war der Tauziehwettbewerb durchwachsen. Mit zwei Mannschaften angetreten, konnten am Ende die Plätze sieben und neun belegt werden.

Als Fazit kann mit Recht behauptet werden, dass diese dritten Jugendsportspiele des Landkreises Ludwigslust-Parchim mit Unterstützung aller ehrenamtlichen Mitglieder und Helfer niveauvoll, zügig und erfolgreich durchgeführt wurden und bei allen Beteiligten einen bleibenden Eindruck hinterlassen werden.

Der JVB bedankt sich für die Unterstützung bei der Stadt Brüel, dem Kreissportbund Ludwigslust-Parchim, dem Schirmherren sowie bei allen Muttis und Vatis der Brüeler Judokas.



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