Segeln : Tücken des Reviers getrotzt

Einen guten Start zu erwischen, ist auch bei den Finn-Seglern eine Menge wert (hier bei einer früheren Regatta auf dem Sternberger See).
Einen guten Start zu erwischen, ist auch bei den Finn-Seglern eine Menge wert (hier bei einer früheren Regatta auf dem Sternberger See).

Sternberger Segler Erik Schmidt belegt bei den Pirker Finntagen einen hervorragenden zweiten Platz

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27. Juni 2019, 00:00 Uhr

Die weite Anreise mit seinem Finn-Dinghy sollte sich für den Sternberger Segler Erik Schmidt lohnen. Er startete bei den Pirker Finntagen, bei denen zugleich die sächsische Meisterschaft ausgetragen wurde. Der Ausrichter, der Turn- und Sportverein Oelsnitz (Vogtland), konnte sich über ein großes Starterfeld mit 33 Finns aus mehreren Bundesländern freuen und auch über eine kräftige Brise an beiden Wettkampftagen.

Wie in einem Kessel liegt das idyllische, kleine Segelrevier an der Talsperre Pirk. Dass ein kleines Revier auch so seine Tücken hat, sollte der Sternberger gleich in der ersten Wettfahrt spüren. Nach einem wenig glücklichen Start aus der Mitte kämpfte er sich mit Mühe nach vorn, kam jedoch über Platz elf nicht hinaus. Starke Winddreher, immer wieder Aussetzer, Tonnen dicht unter Land – das erforderte Konzentration und seglerisches Geschick. Beides zeigte Erik Schmidt bei den nächsten Rennen und konnte sich konstant im Spitzenfeld behaupten. Am Ende des Tages schaffte er es mit der Serie 11-5-3 auf Rang vier der Wertung, mit nur einem Punkt Rückstand zum Drittplatzierten Ron Fischer (SCH Pöhl). Nur ein Punkt trennte auch den führenden Karl-Heinz Erich (SLRV, Niedersachsen) von Frank Dinnebier (WSU, Emden). Beide konnten einen Wettfahrtsieg verbuchen. Da war für die vierte Wettfahrt am Sonntag noch einiges offen.

Einmal mehr bewies Erik Schmidt seine Qualitäten, unter anderem großen Kampfgeist. Als Dritter kam er im letzten Rennen über die Ziellinie und konnte damit noch zwei seiner Konkurrenten überholen. Er hatte sich den Silberrang ersegelt, vor Ron Fischer (Platz 3 ) und Frank Dinnebier (Rang 4). Karl–Heinz Erich verteidigte souverän seine Spitzenposition. Er hatte es auch am Sonntag noch einmal als Erster ins Ziel geschafft.

Ein kurzer Blick voraus: Am ersten Juli-Wochenende werden die Sternberger Finnsegler bei der Berliner Champagner-Regatta an den Start gehen, und am 27./28. Juli wird auf heimischem Revier gesegelt. Zur 20. Auflage der Sternberger Finnregatta erwartet der SSV wieder ein großes Starterfeld.

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