Sternberger Seglerverein : Segler starten erfolgreich durch

Zieleinlauf bei der zweiten Wettfahrt der Optimisten: Friedrich Emig (13593 ), Johann Quandt (12449 ) Fotos: Jens Quandt
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Zieleinlauf bei der zweiten Wettfahrt der Optimisten: Friedrich Emig (13593 ), Johann Quandt (12449 ) Fotos: Jens Quandt

Gutes Training beim Sternberger Seglernachwuchs zahlt sich aus / Johann Quandt beim „Gothaer Junior Cup“ in Rostock Dritter

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24. April 2018, 23:28 Uhr

In Rostock gingen am vergangenen Wochenende beim „Gothaer Junior Cup“ 91 Kinder in fünf Bootsklassen an den Start. Gesegelt wurde in der Dierkower Bucht vor der Kulisse der Hansestadt Rostock. Bei sonnigen Wetter und Windstärke 3 bis 4 ging es am Sonnabend darum, möglichst viele Wettfahrten zu schaffen, da für Sonntag die Windvorhersagen nichts Gutes verhießen. Die Sternberger Friedrich Emig und Johann Quandt starteten im Feld der 50 Optimisten und Vreda Quandt im Feld von 19 Lasern, die sich in Laser Radial und Laser 4.7 aufteilten.

Die Sternberger Seglerin startete zum ersten Mal im Laser 4.7, nachdem sie Ende letzten Jahres aus dem Opti in das größere Boot umgestiegen war. Im Trainingslager in Portoroz sammelte sie erste Erfahrungen in dem neuen Boot. „Vreda zeigte von Anfang an, dass der Laser ihr Spaß macht. Sie segelte so, als wenn sie das schon sehr lange macht“, sagte der Trainer. In der letzten Tageswettfahrt belegte sie den zweiten Platz. Nach sechs Wettfahrten lag die Sternbergerin auf dem fünften Platz.

Friedrich Emig und Johann Quandt hatten bei der ersten Tageswettfahrt Probleme beim Start. Auf Grund des kleinen Kurses kam es aber besonders auf den Start an. Quandt schaffte es noch auf Platz 15 und Emig auf Platz 24. Es sollte auch für die Beiden ihr Streichergebnis werden. Denn deutlich besser lief es schon in der zweiten Wettfahrt, als die beiden als Zweiter und Dritter ins Ziel segelten. In der dritten Wettfahrt starten beide wieder sehr gut. Friedrich Emig kam als Erster an der ersten Bahnmarke an und Johann als Quandt als Dritter. Emig hatte noch den Wind auf seiner Seite, sodass er sich noch etwas absetzen konnte. Quandt hingegen blieb kurzzeitig stehen, die folgenden Boote fuhren auf, nahmen ihm den Wind und segelten an ihm vorbei. So fiel er auf den 14 Platz zurück, konnte sich dann aber noch auf den zehnten Rang verbessern. In der vierten Wettfahrt lief es für Johann Quandt noch einmal richtig gut. Als Erster an der Bahnmarke folgten ihm dicht zwei weitere Boote. Auf den beiden ausstehenden Kreuzen bis zum Ziel schenkten sich die drei nichts und die Positionen wechselten ständig. Am Ende reichte es für den Sternberger zum dritten Platz. Friedrich Emig hatte wie in der ersten Wettfahrt keinen so guten Start erwischt und beendete die Wettfahrt auf dem 20. Platz. Nach vier von sechs Wettfahrten lag Quandt auf Platz drei und Emig war Zehnter.

Der Sonntag brachte viel Sonne, keinen Wind und das „große Warten“ der Kinder auf dem Wasser. Kurzzeitig setzte der Wind ein, aber nach zehn Minuten war auch dieses Lüftchen verflogen. Nach knapp drei Stunden holte die Regattaleitung die Segler wieder an Land und die Platzierungen vom Vortag waren dann auch der Endstand.

In der Jüngstenwertung (U10) bei den Optimisten belegte Johann Quandt den ersten Platz vor Gustav Grünbaum vom Yachtclub Warnow und Piet Jesse Arp vom Warnemünder Segelclub.

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