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Kreisjugendsportspiele der Judokas in Brüel : Rappelvolle Matten in Brüeler Halle

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Der PSV Rostock entführt den Wanderpokal. Die Gastgeber landen auf Platz fünf.

In der Sporthalle am Vogelstangenberg fanden die 5. offenen Jugendsportspiele des Landkreises Ludwigslust-Parchim im Judo sowie anschließend das dritte VLP-Turnier statt, das mit dem 7. Gerhard Freitag-Gedenkturnier gekoppelt war.

22 Vereine mit 240 Judokas in den Altersklassen der U11, U13, U15 und U18 aus unserem Landkreis und aus MV kämpften um die Siege im Einzelklassement und in den Mannschaftswertungen der beiden Turniere. Die weiteste Anreise nahmen hierbei die Athleten aus dem Schlatkow und Jarmen auf sich.

Herzlichst begrüßt wurden die Teilnehmer durch Kriemhild Kant (Geschäftsführerin vom Kreissportbund, dem Ausrichter der Jugendspiele), Jürgen Goldberg (Bürgermeister der Stadt Brüel), Andreas Helms (Vertreter der Verkehrsgesellschaft) und Lothar Trepzik, dem Stifter des Wanderpokals.

155 Mädchen und Jungen bei den Kreisjugendspielen und 85 Aktive beim VLP- und Gerhard-Freitag-Turnier bedeuteten einen gewaltiger Zulauf, der dem Veranstalter organisatorisch und zeitlich einiges abverlangte. Pünktlich wurde der Wettkampftag nach einer zünftigen Erwärmung eröffnet.

Der von Lothar Trepzik gestiftete Mannschaftspokal ging in diesem Jahr nach Rostock, zum dort ansässigen PSV. Dem Gastgeber gelang es leider nicht, in den Kampf um die Mannschaftspokale ein gewichtiges Wörtchen mitzureden. Zu viele Krankmeldungen vor Wettkampfbeginn und eine Menge knappe Niederlagen für die JVB-Kämpfer sorgten für eine zu geringe Punktausbeute. Zwei Mal Gold, vier Silber- und weitere fünf Bronzemedaillen waren am Ende zwar zu wenig, um in den Kampf um Platz eins bis drei mit einzugreifen, aber eine akzeptable Leistung für zwei gute Platzierungen in den Mannschaftswertungen. Alle Starter aus Brüel gaben ihr Bestes und keiner gab sich kampflos geschlagen.

Ihre ersten Kämpfe auf heimischer Tatami bestritten die Judo-Neulinge Conner Danowski und Luca Ave im Schwergewicht der U13. Beide versuchten aktiv zu kämpfen und ihre Gegner zu Fall zu bringen, was ihnen aber noch nicht gelang und sie somit leider leer ausgingen. Lenja Lipper, Laura Schneider, Josefine Handl, Ricco Nehls, Finn Niemann, Artur Klammer, Tjark Hansen und Leon Lipper überzeugten mit starken Auftritten und Judodemonstrationen für den JVB.

Auch neben der Judomatte tat sich in altbekannter Form wieder einiges. So wurde das Turnier mit dem Judogürtelspringen der Vereine eröffnet. Dabei konnte Finn Niemann glänzen. Er sprang am längsten über seine rotierenden Gürtel-Enden und er hüpfte sich somit von 120 Teilnehmern auf den ersten Platz. Auch der Randwettbewerb kopfballstarker Judokas wurde wieder sehr gut angenommen. Während des gesamten Turnierverlaufs der Kreisjugendspiele war dieser Wettbewerb umlagert. Margitta Dobbertin hatte als Spielführerin gut zu tun und konnte Spitzenergebnisse in den beiden Altersklassen U11 und U13 registrieren. Der Pokal in dieser Disziplin für die männliche U11 blieb in Brüel. Tarek Rhode konzentrierte sich am besten und schaffte in dieser Altersklasse die meisten Wiederholungen. 

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