Sternberger Seglerverein : Optimisten vom Winde verweht

Johann Quandt (l.) und Friedrich Emig (hier bei einer früheren Regatta) warten auf das Startsignal.
Johann Quandt (l.) und Friedrich Emig (hier bei einer früheren Regatta) warten auf das Startsignal.

Sternberger Nachwuchssegler Friedrich Emig wird Fünfter beim 7. Einhandpokal in Güstrow

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26. September 2018, 23:56 Uhr

Am Wochenende fand in Güstrow der 7. Einhandpokal mit 75 Startern in den Bootsklassen Laser und Opti B statt. Nach dem langen und wunderschönen Sommer, mit seinen perfekten Segelbedingungen, kam der Herbst gleich an seinem ersten Wochenende sehr ungemütlich daher. Der erste Sturm über Norddeutschland kam auch mit seinen Ausläufern nach Güstrow, was es besonders schwierig für die Kinder macht.

Von den 48 Optimisten gingen am Samstag nur 35 an den ersten Start. Die zweite Wettfahrt beendeten sogar nur noch 28. Nach zwei Wettfahrten hatte die Wettfahrtleitung dann ein erbarmen mit den Kleinsten und schickte diese an Land. Die Sternberger Segler, Friedrich Emig, Johan Carlos Ullmann und Johann Quandt, kamen eigentlich ganz gut mit den heftigen Bedingungen am Samstag klar. In der ersten Wettfahrt belegte Johan Carlos sogar den fünften Platz. Johann kam auf den Zehnten und Friedrich auf den elften Platz. Auch die zweite Wettfahrt, bereits die Kurslänge durch die Wettfahrtleitung halbiert, hatte es in sich. Friedrich erwischte einen super Start und kontrollierte mit deutlichem Vorsprung das Feld. An der ersten Bahnmarke hatte er bereits knapp 100 Meter Vorsprung. Auf dem anschließenden Vorwindkurs sah es so aus, als ob ihn niemand mehr einholen könnte. Doch auch Friedrich ereilte das Pech, wie fast jedem, dass sein Boot mit der Bugspitze ins Wasser eintaucht (Buddeln) und somit sein Boot voll Wasser lief. Das anschließende Auspützen hat zu viel Zeit gekostet, so dass er seinen sicheren ersten Platz noch abgeben musste und als Zweiter ins Ziel kam. Johan Carlos hatte kurz vor der ersten Bahnmarke richtiges Pech. Der Block von seiner Schott ist abgerissen und er viel rücklings ins Wasser. Durch den Materialbruch konnte er diese Wettfahrt dann nicht mehr beenden. Johann kam im ersten Dritte oben an der ersten Bahnmarke an und auf dem Vorwindkurs buddelte auch er. Leider nicht nur einmal, so dass er am Ende die Wettfahrt aufgeben musste.

Sonntag herrschten komplett andere Windbedingungen. Nach Windstärke 5-6 am Samstag erreichte der Wind am Sonntag nur noch eine Stärke von 1-2. Drehende Winde erschwerten das Segeln noch zusätzlich. In den drei am Sonntag gesegelten Wettfahrten erreichte Friedrich die Plätze 14, 8 und 13. Mit dem 2. und 12. Platz vom Vortag belegte Friedrich in der Endabrechnung den fünften Platz. Johann ersegelte sich noch die Plätze 26, 10 und 20, was am Ende Platz 15 für ihn bedeutet. Johan Carlos belegte am Sonntag noch die Plätze 27, 35 und 29, womit er am Ende auf den 27 Platz kam.

Bei der Siegerehrung zollte die Wettfahrtleitung den Kindern maximalen Respekt, vor den gezeigten Leistungen besonders am Samstag bei teilweise 50 km/h Wind.

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