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Leichtathletik : Neue sportliche Höhepunkte für Laufgruppe des 1. LAV Sternberg

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

svz.de von
erstellt am 11.Sep.2014 | 22:23 Uhr

Zwei sportliche Ereignisse konnten sich die Mitglieder der Laufgruppe des 1. LAV Sternberg im wahrsten Sinne des Wortes auf die Fahnen schreiben. Denn seit geraumer Zeit werden alle Events auf einer eigens angeschafften Traditionsfahne mit den Unterschriften der Teilnehmer verewigt. Für eine kleine Abordnung ging es am vergangenen Sonnabend zum Cherokee-Run in Templin, neu ins Leben gerufenen von den Veranstaltern der Braveheart-Battle. Dieser ca. 20 km lange Lauf bestach durch die Härte der Hindernisse, die zum Teil nur gemeinschaftlich überwunden werden konnten. So waren die Teilnehmer zwar auf Schwimmpassagen vorbereitet, aber nicht darauf, gemeinsam zu je 20 Mann ein 1000 Meter langes Wasserhindernis mit Drachenbooten zu überwinden. Grenzwertig war die Durchquerung eines mit „unbedenklichen Gärresten vom Biobauern“ (Biogas-Gülle) gefüllten Hindernisses, das für die Zuschauer natürlich ein Riesengaudi war. Den Athleten trieb es jedoch die Tränen in die Augen. Da half auch die anschließende Dusche mit einem C-Schlauch der Freiwilligen Feuerwehr nur wenig. Umso stolzer waren die Athleten, durchgehalten zu haben. Für Heiko Fels und Thomas Prütz ging es vor allem ums „Kilometerfressen“. Denn die beiden wollen Anfang November ihren ersten Geländemarathon mit 500 Höhenmetern durchstehen.

Für zwölf Athleten des LAV ging es dann am Sonntag nach Sanitz zum Isenkierl-Loop (Eisenkerl-Lauf), einen Cross-Hindernislauf, der mit sehr viel Engagement und Liebe zum Detail ausgerichtet ist. 150 Läufer und Läuferinnen nahmen teil. Dieser Lauf bestach vor allem durch die einfallsreichen neuen Hindernisse und die sehr familiäre Atmosphäre. Alle LAV-Starter brachten die sehr anstrengenden acht Kilometer hinter sich. Hervorzuheben sind vor allem die Leistungen des erst zwölfjährigen Joey Rehwagen, der gemeinsam mit seinem Vater die Strecke durchstand sowie von Isabell Damaschke, bei der wieder einmal alle Läuferinnen das Nachsehen hatten und die die Gesamtwertung der Frauen gewann. Der LAV Sternberg stellte die zahlenmäßig stärkste Abordnung.



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