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Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. September 2017 | 16:25 Uhr

Leichtathletik : Nachtlauf war einfach Spitze

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Viele Erfolge für die Laufgruppe des 1. LAV Sternberg auf Hiddensee und in Schwerin / Nächster Höhepunkt: Harzer Keilerrun

svz.de von
erstellt am 22.Mai.2014 | 22:40 Uhr

Viele tolle Erlebnise und auch schöne Erfolge konnte die Laufgruppe des 1. LAV Sternberg, die nach wie vor im Rahmen des mittlerweile Langzeitprojektes „Lauf der Generationen“ betrieben wird, in letzter Zeit für sich verbuchen.

Am letzten Aprilwochenende nutzten einige Mitglieder die Gunst der Stunde und verbanden einen Kurzurlaub auf Hiddensee mit der Möglichkeit, in landschaftlich reizvollster Umgebung am Hiddenseelauf teilzunehmen. Dabei hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, zwischen einem 12 km- Lauf und dem Halbmarathon über 21,1 km zu wählen. Heiko und Luise Fels absolvierten die 12 km in einer guten Zeit von 1:01 Std. Mit dieser Zeit wurde Luise Fels in der Altersklasse U16 unangefochten Siegerin, in der Frauenwertung reichte diese Zeit für Platz drei.

Charlotte Peters und Thomas Prütz liefen den Halbmarathon als Durchhalte-Training unter Wettkampfbedingungen und zwar in Vorbereitung auf den Schweriner Nachtlauf. Die Zeit spielte also eine untergeordnete Rolle. Trotzdem konnte Charlotte eine Urkunde als einzige U16 Teilnehmerin für das Durchstehen der Distanz in Empfang nehmen.

Der nächste Saisonhöhepunkt war die Teilnahme am 9. Schweriner Nachtlauf am 10. Mai, einem der schönsten Stadtläufe Deutschlands vor der reizvollen Kulisse des Pfaffenteichs, Schlossparks und natürlich des Schweriner Schlosses. Bei eher widrigen Bedingungen stellten sich 14 Teilnehmer des LAV Sternberg und Projektteilnehmer den Heausforderungen über 5, 10, 15 oder 20 km. Es ist nicht übertrieben, den 1. LAV Sternberg als den erfolgreichsten Verein des Schweriner Nachtlaufs zu bezeichnen, sowohl in der Gesamt-, als auch in der Altersklassen- und Firmenwertung.

So gelang „Isi“ Isabell Damaschke das Husarenstück, in der Gesamtwertung der Frauen mit einer Zeit von 1:33:41 Std. den ersten Platz zu belegen, dicht gefolgt von der erst 15-jährigen Luise Fels, die gemeinsam mit ihrem Vater Heiko den ersten Halbmarathon absolvierte und in der Zeit von 1:34:21 den zweiten Platz in der Frauenwertung erreichte. In ihrer Altersklasse siegte die Sternbergerin. Für Heiko Fels reichte die Zeit für den 3. Platz in der AK 45.

Viele der 14 Teilnehmer belegten in ihrer Altersklasse achtbare Platzierungen: Theresia Stefaninidis siegte in der U18 mit einer Zeit von 50 min, genauso wie Martin Mohrmann in der U20 und Leon Seidel in der U18. „Rennküken“ Elli Damaschke, die diesmal über 15 km antrat, verwies in der AK U16 die Konkurrenz ebenfalls auf die Plätze, genauso wie Charlotte Peters über die gleiche Distanz in ihrer U18. Sophie Jüttner belegte in AK U20 den ersten Platz über 20 km. Dem für die KGS Sternberg startenden Team, bestehend aus Isabell Damaschke, Martin Mohrmann und Leon Seidel gelang in der Firmenwertung über 20 km ein achtbarer zweiter Platz.

Wie immer unterstützte der 1. LAV Sternberg alle Teilnehmer, dabei vor allem die Jugendlichen, nach ganzen Kräften: Startgelder und Spritkosten wurden übernommen, die Teilnehmer bei der Anfahrt unterstützt.

Für viele Sternberger war dieser Lauf aber nur eine Zwischenstation auf dem Weg zum zum eigentlichen Höhepunkt der Laufsaison: Der Teilhahme am Harzer Keilerrun, einem Extrem- Cross- Matsch- Hindernislauf, der unter dem Motto „Hart - Härter - Harzer„ für sich beansprucht, der härteste Lauf seiner Art in Norddeutschland zu sein. Die Teilnehmer, die noch keine 18 sind oder sich die lange Distanz nicht zutrauen, können die „Frischlingsfährte“ über 8 km absolvieren, für alle anderen steht die Keilerfährte über 24 km auf dem Plan. Das sind drei Runden über je 8 km gespickt mit Hindernissen wie Wassergräben, Kriechhindernisse, Kletterpassagen, Schlammlöcher etc. und einem Streckenprofil, das gerade von den Flachlandtirolern alles fordern wird. Dieser Lauf soll dann mit dem vom LAV geplanten und noch auszurichtenden „Sportfest der Generationen“ den vorläufigen Abschluss des Laufprojektes „Lauf der Generationen“ bilden. Allerdings haben einige Teilnehmer schon die nächsten Ziele im Kopf: Die Teilnahme am Cherokee- Run in Templin im September, Cross-Challenge in der Döberitzer Heide Ende Oktober und für einige Unentwegte die erstmalige Teilnahme und das Durchstehen eines vollen Crossmarathons über 42 km Anfang November.

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