Fußball Landesliga West : Mit Notelf ohne Chance

Immer wieder Schwerstarbeit für die Wariner Hintermannschaft, während der gesamten Partie. Hier klärte Alexander Wirkus (r.) vor seinem Torhüter Philipp Schröder.
Immer wieder Schwerstarbeit für die Wariner Hintermannschaft, während der gesamten Partie. Hier klärte Alexander Wirkus (r.) vor seinem Torhüter Philipp Schröder.

FC Seenland – FC Schönberg 95 1:6 (0:1) /Gästestürmer Hannes Komoss erzielt fünf Treffer

svz.de von
04. November 2018, 23:39 Uhr

Abermals mussten die Wariner zu Hause mit Personalsorgen antreten. Gegen den Tabellenzweiten aus Schönberg standen fünf Akteure aus dem Kreisliga-Team im Kader des Landesligisten. So war schon zu Spielbeginn klar, dass es vom Resultat her eigentlich nur um „Schadensbegrenzung“ gehen würde. Das zeigte dann auch das Endresultat von 1:6, wobei Gästestürmer Hannes Komoss den Warinern fünf der sechs Gegentreffer einschenkte.

Bei guten äußeren Bedingungen begannen die Gäste vom Anstoß weg mit hohem Pressing und viel Druck in Richtung Wariner Strafraum.

Nach einem eher ungeschicktem Zweikampf eines Wariners schon auf der Grundlinie im eigenen Strafraum, führte diese Aktion zum berechtigten Strafstoß für den FC Schönberg. Aber wie schon des Öfteren in dieser Saison war „Elferkiller“ Schröder wieder in der richtigen Ecke und parierte den Foulelfmeter von Thomas Aldermann (20.). Unmittelbar nach dem Strafstoß spekulierten die Wariner bei der nächsten Angriffsaktion der Gäste auf Abseits. Hannes Komoss erzielte freistehend das 0:1 (21.).

Unmittelbar Wiederanpfiff erzielte Torjäger Komoss den nächsten Treffer zum 0:2 (47.). Die Rot-Weißen wirkten in der Folge etwas unsortiert in der Defensive, kassierten nur drei Minuten später durch den gleichen Torschützen das 0:3 (50.). Nach vorne ging bei den Warinern eigentlich gar nichts. Weiterhin war Vollbeschäftigung für den Wariner Schlussmann angesagt und Schönberg schraubte das Ergebnis auf 6:0 hoch. Aber auch die Gastgeber hatten noch ihr „Erfolgserlebnis“ an diesem aus Wariner Sicht trostlosem Nachmittag. Ein gelungenes Durchspiel von Dennis Martens auf Ivan Tkach, nutzte dieser nach gewonnenem Zweikampf auf der linken Seite mit feinem Lupfer über den Schönberger Schlussmann hinweg zum Ehrentreffer und gleichzeitigem 1:6-Endstand (86.).


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