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Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

23. November 2017 | 02:59 Uhr

Inline-Hockey : Lauftechnik ist entscheidend

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

11. Churchpokal in Witzin: Ludwigsfelder Crossbrothers gewinnen traditionelles Inliner-Hockey-Turnier

svz.de von
erstellt am 28.Okt.2014 | 22:02 Uhr

Trommeln, Stampfen und Anfeuerungsrufe: Am Sonnabend sorgten neun Mannschaften beim Churchpokal in der Witziner Skaterhalle für schallende Hockey-Action. Bereits zum elften Mal lud der Inlineskating-Verein, mit Unterstützung der Kirchengemeinde, zum freundschaftlichen Kräftemessen Mannschaften aus Ludwigsfelde und Rostock ein.

„Der letzte Sonnabend im Oktober ist fest für dieses Turnier reserviert“, erklärt Heike Schultze, Leiterin des Vereins. Schade sei, dass der Potsdamer Verein leider absagen musste. Die späten Herbstferien habe ihnen da einen Strich durch die Rechnung gemacht. In diesem Jahr traten die Rostocker Nasenbären und die Ludwigsfelder Crossbrothers gegen die Witziner und Witzin-Demen an.

Premiere: Zum ersten Mal stellten die Nasenbären neben der Jugendmannschaft auch ein Mutter- und Vater-Team. Laszlo Fekete von den Nasenbären-Vätern: „Wir wollten einmal schauen, wo wir nach einem viertel Jahr Training stehen.“ Die Witziner seien aber sehr stark. Daran nicht unbeteiligt ist Baldur Beyer. Der Gründer des Inlineskating-Vereins wirkt zwar nur noch als „Geist im Hintergrund“ und lässt in Sachen Vereinsorganisation, Jüngere an die Schläger - dazu gehört etwa Fördermittel-Beantragung und Trainingsplanerstellung – aber beim Techniktraining der Hockeymannschaft wird nicht nachgelassen. „Im Gegensatz zum Eishockey zählt hier mehr Lauftechnik“, erklärt er. „Hockey ist nicht so körperbetont“, so Baldur Beyer. Es gäbe weniger Körpereinsatz, wie beispielsweise an die Bande drücken oder auf den Mann gehen. Darum sei eine gute Technik für den Sieg entscheidend und sie beuge außerdem Verletzungen vor.

„Natürlich zählt aber auch der Spaß am Mannschaftsspiel“, fasst er zusammen. Er freut sich besonders, dass in diesem Jahr die Nasenbären-Mütter mit dabei sind. „Dass nun auch die Frauen mitmachen, ist doch eine hervorragende Sache“, so Beyer. Das zeige, dass Hockey eben nicht ein brutaler Männersport sei.

Zum Thema Hockey-Regeln hat Simon Schreiber von den Crossbrothers eine ganz eigene Meinung: „Irgendwie sind die jedes Jahr anders. Ich habe fast den Eindruck, die Witziner gönnen uns den Pokal nicht“, sagt er mit einem schmunzeln. Er kann sich noch an das erste Turnier erinnern. Da war der heute 21-jährige mit der Jugendmannschaft angetreten und hatte haushoch verloren. Auch in seiner Familie hat das Turnier irgendwie Tradition. Heute ist sein Bruder Ruben mit dabei. „Meine Schwester und mein Vater haben auch mal mitgespielt“, erzählt er. Unsere Mannschaft macht immer ein schönes Wochenende daraus. Wir mieten einen Bungalow in Sternberg und haben viel Spaß. Für den sorgte in diesem Jahr dann auch der Sieg der Crossbrothers und das anschließende Spanferkelessen mit den Gastgebern.


Platzierungen Erwachsene: 1. Crossbrothers, 2. Witziner Jugend, 3. Nasenbären-Jugend, 4. Demen-Witzin, 5. Nasenbären-Männer, Kinder: 1. Nasenbären I, 2. Nasenbären II, 3. Witzin, 4. Nasenbären-Mamas.


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