62. Sternberger Städtevergleichskampf : Kampf mit drehenden Winden

Laser und Optis warten von der Kulisse Sternbergs auf das Startsignal. Fotos: Ursula Prütz
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Laser und Optis warten von der Kulisse Sternbergs auf das Startsignal. Fotos: Ursula Prütz

Vier Bootsklassen auf dem Kurs / Nur am ersten Regattatag Wettfahrten möglich

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28. Mai 2018, 17:30 Uhr

Bei herrlichem Sommerwetter wurde am vergangenen Wochenende auf dem Sternberger See der 62. Städtevergleichskampf ausgetragen. Weniger beständig als die Sonne zeigte sich der Wind. Nachdem er zunächst gänzlich auf sich warten ließ, wehte er dann aus ständig wechselnder Richtung, sodass es schwierig war, den Kurs auszulegen. Erst 14:30 Uhr gab es den ersten Startschuss, um auf dem Up-and-Down-Kurs zu segeln. Vier Bootsklassen waren dieses Mal dabei und zwar mit hochkarätiger Besetzung. Mit Schoen/Schickel (Sternberg), Claus/ Claus (Schwerin) sowie Pingel-Heldt/Heldt (Teterow) und Höft/Rieck (Rostock) gingen gleich vier Deutsche Meister-Crews an den Start.

Im Feld der 19 Ixylons war der Sternberger SV mit vier Mannschaften vertreten. Die Vorjahressieger Schoen/Schickel hatten einen weniger glücklichen Auftakt. Nach einem super Start sahen sie sich durch einen Winddreher plötzlich auf der falschen Seite und fielen in die Mitte des Feldes zurück. Wieder einmal zeigten sich die beiden als erfahrene Taktiker mit Mut zu schnellen Entscheidungen und konnten die erste Wettfahrt noch als Fünfte beenden. Den Sieg hatten Valentina Tast/Andrè Zachäus (Plau) eingefahren. In den folgenden zwei Rennen ließen sich die Sternberger den Sieg nicht nehmen. Mit einem Punkt Vorsprung lagen sie am Ende des Tages vor den ärgsten Konkurrenten Johanna Claus/Jan-Ole Höppner. Eine starke Leistung zeigten die Rostocker in der dritten Wettfahrt. „Mann über Bord“ – das war ihr Pech unmittelbar nach dem Start. Trotzdem schafften sie es als Zweite über die Ziellinie. Auf Platz drei der Gesamtwertung kamen die Plauer Valentina Tast/André Zachäus. Die Crew Jürgen Brietzke/Jens Quandt erreichte mit Platz neun das zweitbeste Ergebnis für den Sternberger SV.

Bei den Piraten gingen dieses Mal nur sieben Boote an den Start. Erwartet wurde ein spannendes Duell zwischen den Spitzencrews Pingel-Heldt/ Heldt und den Gewinnern des Landesmeistertitels vom Vorjahr Höft/Rieck. Mit drei Siegen in Folge setzten sich die Teterower klar an die Spitze der Gesamtwertung. Höft/Rieck wurden mit den Platzierungen 2-2-3 Zweite vor den Vizelandesmeistern Peter Anders/Peter Bank aus Güstrow.

Erstmalig startete auch die Laser-Klasse mit einem kleinen Feld. Thor Henke hatte sich mit der Serie 1-2-1 an die Spitze der Tageswertung gesetzt vor Nina Müller und Mads-Ove Pagel. Vreda Quandt, die erstmals für den Sternberger SV in dieser Bootsklasse beim Städtevergleich startete, hatte in der ersten Wettfahrt mit zwei Kenterungen nicht den besten Auftakt. In der dritten Wettfahrt behauptete sie sich gut in der Konkurrenz und ersegelte den dritten Platz. Damit kam sie auf Platz fünf der Gesamtwertung.

Die Optis stellten mit 33 Startern das größte Feld. Noel Jonas Theiner konnte sich durch Platz drei in der zweiten Wettfahrt den Tagessieg sichern, vor August Altmayer (Schwerin). Mit nur einem Punkt Rückstand ersegelte Friedrich Emig vom Sternberger SV Platz drei. Auch Johann Quandt erreichte mit Platz acht ein beachtliches Ergebnis.

Bei diesen Ergebnissen des Vortages sollte es dann auch bleiben, denn am Sonntag besserten sich die Windverhältnisse nicht.

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