Sternberger Segler Verein : Jung und Alt bei Traditionsregatta auf Kurs

Vor der Kulisse Sternbergs haben die Ixylon-Crews die Spinnaker gesetzt, im Hintergrund das Regattafeld der Optimisten. Fotos: Ursula Prütz
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Vor der Kulisse Sternbergs haben die Ixylon-Crews die Spinnaker gesetzt, im Hintergrund das Regattafeld der Optimisten. Fotos: Ursula Prütz

Drei Bootsklassen beim 63. Städtevergleichskampf auf dem Sternberger See an der Startlinie / Gute Bedingungen am ersten Wettfahrttag

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21. Mai 2019, 23:08 Uhr

Über strahlendes Sommerwetter konnten sich am vergangenen Wochenende die Teilnehmer des 63. Sternberger Städtevergleichskampfes freuen. Ausgeschrieben war die Traditionsregatta für drei Bootsklassen. Mit 33 Startern bei den Optis und sieben Lasern war der Seglernachwuchs stark vertreten. Bei den Ixylons traten 14 Crews an. Damit blieb die Teilnehmerzahl hinter der der Vorjahre zurück.

Der Sternberger Segler Verein selbst musste dieses Mal auf starke Ixyloncrews verzichten. Die Pokalverteidiger Schoen/Schickel und die Crew Quandt/Quandt konnten nicht teilnehmen. Dennoch war der Verein in dieser Bootsklasse mit Jürgen Brietzke/Freddy Saeger, Matthias und Harald Schulz sowie Erik Schmidt/David Jahnke gut vertreten. Jugendlichen Nachwuchs hatte der SSV in dieser Bootsklasse auch zu bieten. Klaas Krüger/Paul Rogmann segelten ihre erste Regatta auf der Ixylon.

Die für den Sonnabend geplanten drei Wettfahrten gingen problemlos über die Bühne. Der Wind blies kräftig, machte allerdings mit ständigen Drehern den Aktiven zu schaffen. Jürgen Brietzke, der sich als Vorschoter den Güstrower Piratensegler Freddy Saeger ins Boot geholt hatte, gelang es, drei Siege in Folge einzufahren. Nach guten Starts konnte die Crew in allen drei Rennen, trotz einiger Manöverprobleme, den Vorsprung ausbauen und bis ins Ziel sicher halten. Damit hatten sie den Gesamtsieg schon nach dem ersten Tag in der Tasche.

Die Rostocker Heiko Albrecht/Dirk Kleist, die mit Platz zwei in der ersten Wettfahrt einen starken Auftakt hatten, landeten am Ende des Segeltages auf dem 5. Platz. Die Crews des Plauer Wassersportvereins Dirk Tast/André Zachäus und Carolin Zachäus/Gregor Zachäus waren in den folgenden Wettfahrten schneller als sie und hatten es auf die Plätze zwei und drei der Tageswertung geschafft.

Für die Spitzentrios der Laser und Optis waren nach dem ersten Segeltag noch alle Chancen offen. Mit einem Punkt Vorsprung führte Lasersegler Jonathan Nowotny (SV Hohenviecheln) in der Zwischenwertung vor dem Warnemünder Martin Erdmann, der es dreimal als Zweiter über die Ziellinie schaffte. Bei einem möglichen Streicher konnte sich auch der Drittplatzierte Güstrower Mads-Ove Pagel, der in der zweiten Wettfahrt den Sieg ersegelt hatte, noch Hoffnungen auf einen Sprung nach ganz vorn machen. Die Sternberger Vreda Quandt und Johan Ullman kamen auf die Plätze fünf und sieben.

Auch bei den Optis war die Punktedifferenz an der Spitze nach drei Rennen hauchdünn. Souverän hatte Jasper Porthun (Schweriner SV) zweimal gewonnen. Piet Jesse Arp (Warnemünder SC) war ihm mit der Tagesserie 2-3-2 dicht auf den Fersen. In der dritten Wettfahrt ersegelte sich der Sternberger Johann Quandt den Sieg. Jeweils nur ein Punkt trennte ihn von seinen Konkurrenten.

Doch ehrgeizigen Hoffnungen machte am Sonntag der Wind einen Strich durch die Rechnung. Abbruch der Regatta, er blies zu schwach. So blieb es bei den Ergebnissen des Vortages. Der guten Stimmung bei der Siegerehrung tat das keinen Abbruch, zumal alle Nachwuchsegler eine Urkunde mit nach Hause nehmen konnten. Bei Jasper Pothun waren es sogar zwei. Er hatte auch noch den ersten Platz in der Wertung der Altersklasse U10 belegt vor seinem Vereinskamerad Timeon Rieckhof und Edda Sperling vom Schweriner YC.

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