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Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

25. November 2017 | 09:02 Uhr

JV Brüel : Jung-Judokas zeigten ihr Können

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Kleines, aber feines nachträgliches Osterhasenturnier der Judokas in Schönberg

38 kleine Kämpferinnen und Kämpfer aus sechs Vereinen des Umlandes von Schönberg beteiligten sich am diesjährigen Osterturnier für Anfänger in den Altersklassen der U8, U9 und U10 in der Klasse hergerichteten Wettkampfstätte. Traditionell führt der Schönberger JV im unmittelbarem Umfeld der Osterfeierlichkeiten diesen herausragenden Höhepunkt für die Judoanfänger durch.

Zugelassen laut Ausschreibung des Gastgebers waren nur Judokas vom weißen bis maximal dem gelben Gürtel. Also gehörten an diesem Tag keine erfahrenen Judohasen auf die Tatami und die Neulinge konnten ihre frischen Judoerkenntnisse untereinander ausprobieren. Der Judo-Verein Brüel stellte unter der Leitung von Maren Czwalinna mit neun Kämpfern fast ein Drittel des Teilnehmerfeldes und alle Teilnehmer aus Brüel freuten sich auf die bevorstehenden Vergleiche auf Augenhöhe.

Absolute Mattenneulinge aus Brüel waren Erik-Leon Kadow, Erik Pöhls, Noah Knöchelmann und Emil Beyer. Alle vier gingen mit Elan und voll motiviert in ihre Kämpfe und versuchten mehr oder weniger erfolgreich ihre Gegnerinnen und Gegner aus dem Gleichgewicht und auf die Tatami zu bringen. Immerhin schlugen sich Erik Kadow und Emil Beyer so tapfer, dass sie zum Teil „nur“ durch Hantai-Entscheidungen (Kampfrichter-Entscheidungen) verloren. Noah Knöchelmann schaffte es mit zwei gewonnenen Begegnungen (von drei Kämpfen) unter den Augen seines mitgereisten und sichtlich stolzen Vaters Tobias auf einen sehr guten dritten Platz.

Die Überraschung des Tages gelang Erik Pöhls, der es nach einem ersten verlorenen Kampf (ebenfalls durch Hantai) schaffte, mit Fuß-Angeln den Gegner mit einer Art von O-soto-gari (der großen Außensichel) so zu werfen, dass dieser Wurf mit voller Punktzahl bewertet wurde und der Brüeler als Sieger von der Matte ging, obwohl er selber seinen Erfolg gar nicht so richtig mitbekommen hatte. Nun waren die etwas erfahrenen Judohasen, welche zwar schon mehrere Wettkämpfe auf dem Buckel hatten, aber noch in das Ausschreibungsprofil passten, an der Reihe. Von diesen erwies sich Borwin Tauscher als Champion. Mit seinem ersten Platz durch zwei gewonnene Kämpfe, wenn auch einer davon mit sehr viel Glück im Bunde war, sollte Borwin an diesem Tage die beste Platzierung für die Brüeler Judokas erkämpft haben.

Bravourös schlugen sich auch Tarek Rode, Ricco Nehls, Zino Schneider und Paul Hoddow. Wobei hier der Vergleich der Schwergewichtler Paul und Zino erwähnenswert ist. Beide verloren gegen den spätere Erstplatzierten aus Schönberg, einen äußerst angriffslustigen jungen Burschen, welcher die beiden Brüeler Jungs binnen kürzester Zeit am Boden hatte und diese dann erbarmungslos festhielt. Somit stritten Zino und Paul dann im vereinsinternen Duell um Platz zwei und drei. Unabsichtlich wurde Zino die Nase blutig gehauen und der Kampf ging durch einen Strafpunkt gegen Paul knapp zu seinen Gunsten aus. Der Strafpunkt erhielt der Brüeler allerdings für Sperren und Inaktivität, nicht für die blutige Nase. Fazit von Maren Czwalinna: Gelobt werden sollten alle neun Judoka für ihr aktives Verhalten auf der Matte. Respekt gebührt den vier Neulingen für ihr mutiges Auftreten und tapferes Verlieren ohne eine Träne. Einmal Platz eins, viermal Platz zwei und dreimal Platz drei sind ein gutes Ergebnis für die Kleinen vom JV-Brüel.

 

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