Freundschaftsspiel : Hansa-Amateure klar überlegen

Wohltuend faire Atmosphäre während des Spieles der Wariner gegen Hansa Rostock II auf und neben dem Platz.  Fotos: Uwe Kolbusa
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Wohltuend faire Atmosphäre während des Spieles der Wariner gegen Hansa Rostock II auf und neben dem Platz. Fotos: Uwe Kolbusa

FC Seenland Warin unterliegt gegen den FC Hansa Rostock II mit 1:9 (0:4)

svz.de von
09. September 2018, 23:16 Uhr

Obwohl das Resultat des Testspieles der Wariner gegen die zweite Vertretung des FC Hansa Rostock eine eher untergeordnete Rolle für beide Trainer spielte, ärgerte sich nach Spielende Seenland-Coach Norman Ziemens doch etwas über einige „zu einfache Gegentreffer“. Er fand aber ansonsten die Einstellung und Kampfbereitschaft seiner abermals neu formierten Mannschaft über weite Strecken akzeptabel. Immerhin gelang den Gastgebern mit dem Ehrentor zum 1:9-Endstand durch Ivan Tkach auch der sehenswerteste Treffer des Fußball-Abends.

Nach gut zehn Minuten schlug es das erste Mal im Tor von Stephan Buchs zum 0:1 (11.) ein. Einen Lattenabpraller nutzte Jonas Hurtig, der an diesem Abend insgesamt vier Treffer erzielte, reaktionsschneller als seine Gegenspieler zur Führung. Nach einem Eckball erhöhte wenig später Johannes Thiemroth per Kopf auf 0:2 (13.).

Danach fanden sich die Rot-Weißen etwas besser in die Partie, hielten bis kurz vor dem Halbzeitwechsel anständig dagegen. In diese gute Phase platzten dann zwei leichte Fehler im Abwehrbereich, als die Wariner nicht konsequent genug zur Sache gingen. Das bestrafte der Oberligist, durch Hurtig sofort mit zwei weiteren Gegentoren noch unmittelbar vor der Halbzeit (42. und 44.).

Nach Wiederanpfiff sahen die etwa 120 Zuschauer auch einen Treffer der Gastgeber. Einen schnell vorgetragenen Angriff der Wariner nutzte Ivan Tkach, der sich mutig auf der rechten Seite durchsetzte, dann noch den Blick auf den gegnerischen Torhüter hatte, der etwas weit vor seinem Kasten stand und ihn mit einem Heber aus gut 25 Metern überlistete. Obwohl Warin ebenso wie der Gegner fünf Mal wechselte, schwanden durch das immer laufintensivere Spiel merklich die Kräfte, was dann auch zu Fehlern führte. Das nutzten die Rostocker mit einigen technisch sehenswerten Spielzügen zu weiteren Toren.

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