Sternberger HV : Handballer vorzeitig Staffelsieger

Der Sternberger Torwart Johann Hausmann zeigte eine souveräne Lesitung gegen die Schweriner. Fotos: tbur
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Der Sternberger Torwart Johann Hausmann zeigte eine souveräne Lesitung gegen die Schweriner. Fotos: tbur

Bezirksliga West Männer: Sternberger Männer machen mit 22:20-Sieg gegen Schwerin Aufstieg in die Verbandsliga perfekt

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23. März 2016, 20:39 Uhr

In der vergangenen Woche legten die Sternberger Bezirksligahandballer mit dem 27:22-Sieg bei der SG Handball Schwerin den Grundstein für den möglichen Staffelsieg und Aufstieg in die Verbandsliga. Am vergangenen Sonnabend machte die Mannschaft Nägel mit Köpfen und gewann auch das Heimspiel gegen die Schweriner. Nach spannendem Siel und dem 22:20-Sieg feierten die rund 230 Zuschauer mit viel Beifall ihr Team. Zwar haben die Sternberger noch das Punktspiel beim Vellahner SV am 10. April vor der Brust, von der Tabellenspitze können sie aber nicht mehr verdrängt werden.

In der Sporthalle am Finkenkamp war für das Entscheidungsspiel in der Bezirksliga-West alles angerichtet. Bevor jedoch die Männer Hand in Hand mit den Mädchen und Jungen der Schul-AG Handball in die Halle einliefen, betraten die Sternberger C-Jugend-Mädchen und die C-Jungen die Bühne des Tages zu Trainings- und Freundschaftsspielen. Die Nachwuchs-Handballerinnen konnten zwar gegen das eingespielte Team des TSV Bützow bei 43 Gegentoren nur neun eigene Treffer erzielen, dennoch sah Trainerin Annett Nucklies nach anfänglichen Abstimmungsproblemen eine Leistungssteigerung zu vorangegangenen Partien. Im Anschluss spielten zwei Sternberger C-Jungenmannschaften gegeneinander und sorgten mit teilweise schnellem Konterspiel für Begeisterung in der Halle. Mit dem gerechten 10:10-Endstand konnten auch die Trainer und Betreuer Gerhard Schwemm und Julian Lengert zufrieden sein.

Dann war es endlich soweit. Schlagzeuger Tim Rauchfuß mit seinem fünfminütigem Solo und der Hallensprecher brachten die Zuschauer in die richtige Stimmung und begleiteten die Mannschaften aus den Kabinen. Die SGH Schwerin musste unbedingt gewinnen, um sich Chancen auf den angestrebten Aufstiegsrang in die Verbandsliga zu erhalten. Dementsprechend engagiert gingen die Gäste in die Partie und führten nach fünf Minuten mit 3:2. Ab dieser Führung jedoch setzten die Sternberger auf genau die Qualitäten, die bereits in der gesamten zurückliegenden Saison entscheidend waren. Schnelligkeit, Wurfvariabilität, sichere Abwehr und starke Torhüter sorgten für die zwischenzeitliche 6:3-Führung. Die Schweriner warfen zwar immer wieder den Anschlusstreffer und in der 24. Minute auch den 8:8-Ausgleich, doch die 12:10-Führung der Sternberger zur Halbzeit widerspiegelte die Spielanteile der leidenschaftlich kämpfenden Heimmannschaft. Auch in der zweiten Hälfte hielten die Landeshauptstädter das Spiel lange Zeit offen. In der Schlussminute verkürzten die Schweriner nach vorheriger 20:16-Führung der Sternberger zum 21:20 und hatten zweimal die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch beide Male parierte der überragende Sternberger Torwart Johann Hausmann und der Treffer von Kreisläufer Tim Burow machte den 22:20-Sieg und den damit verbundenen Aufstieg in die Verbandsliga perfekt.

Nach langer Feier bis in die Nacht hinein, traf sich die Sternberger Mannschaft mit Trainer und Vorstand am Sonntag beim Spiel der Mecklenburger Stiere gegen die Berliner Füchse wieder und wurde dort vom Schweriner Hallensprecher und dem Publikum mit Beifall herzlich begrüßt.

Sternberger HV: Kevin Schultz, Johann Hausmann (Tor), Julian Lengert 2, Leon Seidel 3, Niklas Ohlenroth 4, Jonas Schulz 2, Stefan Wrede, Sebastian Arnold 1, Rayko Klink 8, Tim Burow 2


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