61. Sternberger Städtevergleichskampf : Guter Wind für 80 Segel

In der Segel-Klasse der Optimisten gingen in Sternberg 43 Boote auf den Kurs. Fotos: Ursula Prütz
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In der Segel-Klasse der Optimisten gingen in Sternberg 43 Boote auf den Kurs. Fotos: Ursula Prütz

Sternberger Ixylon-Crew Schoen-Schickel holt Städtepokal / Rostocker erneut Landesmeister bei den Piraten / Optipokal geht nach Schwerin

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22. Mai 2017, 23:33 Uhr

Beste Segelbedingungen hatten die mehr als 80 Aktiven am vergangenen Wochenende auf dem Sternberger See. Ausgetragen wurde der 61. Sternberger Städtevergleichskampf in den Bootsklassen Ixylon, Pirat und Opti B. Die Piraten segelten gleichzeitig um den Landesmeistertitel.

Ein kräftiger Westwind wehte am Sonnabend und die drei geplanten Wettfahrten gingen zügig über die Bühne, wenn auch nicht für alle Aktiven. Durch starke Winddreher war der Kurs nicht einfach zu segeln. Hier und da gab es ein unfreiwilliges Bad im noch recht kühlen Nass.

Die Rostocker Titelverteidiger Bernd Höft/Burkhard Rieck bestätigten gleich am ersten Regattatag ihre Favoritenrolle im Feld der Piraten. Nach drei Rennen am Sonnabend lagen sie mit zwei Siegen auf Platz 1 der Gesamtwertung. Den Landesmeistertitel hatten sie damit praktisch in der Tasche, auch wenn die Güstrower Peter Anders/Peter Bank ihnen dicht auf den Fersen waren. Letztere kamen in der vierten Wettfahrt am Sonntag vor den Rostockern ins Ziel. Mit nur einem Punkt Differenz zu den neuen Landesmeistern holten sie den Vizemeistertitel. Donald und Phyllis Lippert vom Yachtclub Berlin-Grünau schafften es durch ihren Sieg am Sonntag, zwei Mecklenburger Crews auf die Plätze zu verweisen und ersegelten den Bronzeplatz.

Im Feld der 21 Ixylons waren die Sternberger mit vier Crews vertreten. Die Vorjahresdritten Jochen und Jens Quandt fielen leider aus. Die Chancen von Jürgen Brietzke (Sternberger SV) und Vorschoter Matthias Stockhaus (WSVLS) wurden durch besonderes Pech zunichte. Materialbruch in den ersten beiden Wettfahrten, im letzten Rennen eine Bahnmarkierung übersehen und die Führung verloren. Platz elf in der Gesamtwertung schafften sie dennoch.

Mit Volker Schoen/Andreas Schickel hatten die Sternberger noch ein starkes Team im Rennen. Erwartet wurde ein spannendes Duell zwischen ihnen und den Vorjahressiegern Bärbel und Stefan Claus vom Schweriner Yachtclub. Letztere hatten einen schlechten Auftakt, auch sie übersahen eine Bahnmarkierung. Für einen Gesamtsieg reichte ihre starke Serie danach (2-2-2) nicht. Nach Platz 8 am Vortag hatten sie sich aber auf Platz 2 geschoben und verdrängten die Plauer Dirk Tast/André Zachäus in der Gesamtwertung auf Platz drei. Schoen/Schickel hatten mit drei gewonnenen Rennen in Folge am ersten Regattatag den Wettkampf schon für sich entschieden und holten den Städtepokal wieder nach Sternberg.

Mit 43 Startern waren die Optis vertreten, ein gutes Zeichen für die Nachwuchsarbeit in vielen Vereinen, die auch Vereinsvorsitzender Jochen Quandt bei der Siegerehrung besonders zu würdigen wusste. Mit neun Optis trat der gastgebende Verein an, fünf von ihnen Regattaneulinge. „ Zwei hielten trotz schwieriger Bedingungen am Sonnabend eine ganze Wettfahrt durch. Am Sonntag kamen alle gut über den Kurs“, so die lobenden Worte von Trainer Jens Quandt für dieses Segeldebüt.

Das beste Ergebnis für den Sternberger SV ersegelte Malte Buddenhagen mit Platz 14 in der Gesamtwertung. Vreda Quandt und Johan Ullmann erreichten Platzierungen im Mittelfeld. Der stärkste Opti-Nachwuchs kam aus Schwerin und Güstrow. Für Louis Holst (Schweriner SV) war Platz zwei am Sonntag ein Streichwert. Mit drei Siegen hatte er schon am Sonnabend Platz eins in der Gesamtwertung sicher. Vereinkamerad Theodor Schmidt kam vor Kiran Hirthe (SV Güstrow) auf Platz zwei. Helena Gellert und Jasmina Sachs vom Schweriner Yachtclub, die in der Mädchen-Wertung die Spitzenplätze belegten, kamen in der Gesamtwertung auf die Ränge vier und fünf.

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