zur Navigation springen
Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. November 2017 | 16:42 Uhr

1. LAV Sternberg : Es war eben alles bisschen extrem

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Toller Saisonabschluss für die Fitness- und Laufgruppe des 1. LAV Sternberg bei der „Xletix-Challenge“ in Grömitz

Wieder einmal zog es die Mitglieder der Fitness- und Laufgruppe des 1. LAV Sternberg zu einem ihrer geliebten Extremläufe. Bereits zum dritten Mal wollten die Sportler die Mittel- und Langdistanz, das heißt 15 und 20 Kilometer, bei der ehemaligen KrassFit-Challenge, umbenannt in Xletix-Challenge, bezwingen. Wie in den vergangenen Jahren campten alle Sternberger Sportler wieder gemeinsam in einer Jurte.

Der Lauf fand am Sonntag statt, aber die LAV-Athleten reiste bereits am Freitag an, da man die Veranstalter als Volontär unterstützte und die Veranstaltung quasi einmal von der anderen Seite der Hindernisse erleben wollte. Nebenbei reduziert die Volontärtätigkeit die doch recht hohen Preise für die Veranstaltung auf 15 Euro und so hatten die Jugendlichen das Gefühl, sich den Lauf doch weitgehend selbst verdient zu haben. Der Tag als Volontär verging wie im Flug und schon stand man am Sonntagmorgen um 11 Uhr in der ersten Startwelle und machte sich gemeinsam mit 400 weiteren Athleten warm.

Es ging wie immer bei diesen Läufen frei nach dem Xletix-Motto „Ein Team - Ein Ziel“ weniger um Platzierungen, sondern mehr um das gemeinsame Erlebnis, die Hindernisse als Mannschaft zu bezwingen und das möglichst verletzungsfrei ist durchaus keine Selbstverständlichkeit bei den Extremläufen. Die Veranstalter hatten sich wieder einiges einfallen lassen, um die Athleten vor nur im Team lösbare Aufgaben zu stellen. Da die diesjährige Veranstaltung für Norddeutschland im Ostseebad Grömitz stattfand, spielten natürlich die Ostsee und der Lauf durch den weichen Dünensand als natürliche Hindernisse eine zentrale Rolle. Aber auch die anderen Hürden hatten es wieder einmal in sich. Stellvertretend seien hier die Überquerung der Seebrücke mit Hilfe von Netzen, die extrem lange und steile Rutsche, die bis zu 2,70 m hohen Eskaladierwände und das Durchtauchen von Eiswasser im „Freaky Froster“ genannt.

Nach etwas mehr als drei Stunden hatten alle Athleten auch die Langdistanz hinter sich gebracht und man machte sich geschafft, aber voller gemeinsamer Erlebnisse auf die Heimreise. Für die meisten Sportler der Laufgruppe ist die diesjährige Wettkampfsaison damit zu Ende. Nur für Heiko Fels und Thomas Prütz beginnt jetzt die Vorbereitung auf den härtesten Hindernislauf Kontinentaleuropas, das „Getting Tough - The Race that destroys you“, das wohl bei winterlichen Temperaturen am ersten Dezemberwochenende stattfindet. Die Teilnehmer danken dem LAV Sternberg, der die Teilnahme am Wettkampf wieder großzügig mit Mietwagen und Spritgeld unterstützte.  


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen