Sternberger Seglerverein : Erster Start im Feld der Großen

Warten auf den Start: Johann Quandt (links) und Friedrich Emig
Warten auf den Start: Johann Quandt (links) und Friedrich Emig

Sternberger Seglernachwuchs beim Plauer Sparkassen-Opti-Cup gemeinsam mit mehr als 200 Optimisten auf dem See

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05. Juni 2019, 00:00 Uhr

Am Wochenende fand in Plau am See der 16. Plauer Opti-Cup bei herrlichsten Segelbedingungen statt. Über 200 Optimisten trafen sich zur diesjährigen Veranstaltung. Viele nutzen den Brückentag, um bereits Donnerstag und Freitag auf dem Revier zu trainieren. Der Sternberger Seglerverein war mit zwei Kindern, Friedrich Emig und Johann Quandt, vertreten.

Am Samstag blies ein leichter Wind. So ging es nach einer kurzen Eröffnung raus aufs Wasser. Die 134 Opti A Segler wurden in zwei gleichgroße Gruppen aufgeteilt. In dieser Zusammenstellung segelten Sie am ersten tag drei Wettfahrten. Für Friedrich Emig war es die erste Regatta nach seinem Umstieg von der B- in die Opti A-Klasse. Dementsprechend hatte er auch großen Respekt vor dem Feld. Die Nervosität wurde auch noch dadurch gestärkt, dass in seiner Gruppe auch Teilnehmer diesjährige internationaler Meisterschaften vertreten waren. Der Sternberger hatte schnell erkannt, dass er sich bei den Starts ganz vorn positionieren muss, um Chancen zu haben, im vorderen Bereich mitzusegeln. Er belegte in den drei Wettfahrten die Plätze 57 und zweimal 44. Nach dem ersten Regattatag lag Friedrich Emig auf dem 108. Platz.

Johann Quandt segelte im Feld der 89 Opti B-Segler. Durch drehende Winde konnte dieses Starterfeld nur zwei Wettfahrten segeln. Der Sternberger hatte in der ersten Wettfahrt keine so gute Ausgangsposition beim Start und beendete die Wettfahrt auf dem 47. Platz. Der Start der zweiten Wettfahrt war durch mehrere Startwiederholungen sowie Unterbrechungen geprägt. Im dritten Anlauf glückte endlich der Start und Johann Quandt konnte sich im ersten Viertel des Feldes positionieren. Am Ende kam er auf den 21. Platz. Die Ergebnisse bedeuteten Platz 30 in der Zwischenwertung.

Nachdem die Optis A drei Wettfahrten und die Optis B zwei Wettfahrten beendet hatten, drehte der Wind ständig, sodass die Wettfahrtleitung sich gezwungen sah, den Regattatag zu beenden.

Die Vorhersagen für Sonntag trafen zu einhundert Prozent ein. Kein Wind. Trotzdem hatte anfänglich die Wettfahrtleitung kein Erbarmen und alle mussten aufs Wasser. Die Boote wurden durch den Plauer Eldekanal raus geschleppt. Draußen auf dem See bildeten sich wartende Trauben um die Trainerboote. Knapp zwei Stunden mussten die Kinder auf dem Wasser warten, bis die Wettfahrtleitung die Regatta für beendet erklärte. Somit hat sich an den Zwischenergebnissen vom Samstag nichts geändert. Friedrich Emig belegte in seiner ersten Opti A Regatta den 108. Platz und Johann Quandt kam auf den 30. Platz.

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