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Lokaler Sport Anzeiger für Sternberg, Brüel, Warin

20. November 2017 | 14:56 Uhr

Segeln : Erste Ranglistenpunkte vergeben

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Hochkarätige Besetzung des Ixylon-Starterfeldes beim 59. Sternberger Städtevergleichskampf / Siegerpokal geht nach Rostock

Einen anstrengenden Segeltag bei „eisheiligen“ Temperaturen hatten die Aktiven beim 59. Sternberger Städtevergleichskampf am vergangenen Sonnabend zu meistern. Wegen der ungünstigen Wetterprognosen für den Folgetag hatte die Wettfahrtleitung entschieden, alle vier geplanten Wettfahrten schon am ersten Tag durchzuziehen. Windstärken zwischen 4 und 6 boten dafür gute Voraussetzungen.

Hochkarätig besetzt war das Starterfeld der Ixylons.Unter den Favoriten segelten dieses Mal etliche mit veränderter Besatzung. Stefan Claus, Deutscher Meister 2014, hatte sich Torsten Völker ins Boot geholt, Vorjahresvierter Jürgen Brietzke segelte mit Frank Steinmeier. Auch Volker Schoen, Vorjahressieger und mehrfacher Deutscher Meister mit Andreas Schickel, musste auf seinen Vorschoter verzichten. Seine Partnerin war Anja Behr. Andreas Schickel startete mit der Berlinerin Simone Warendorf zeitgleich bei den Europameisterschaften der Piraten auf dem österreichischen Traunsee.

Der Kurs war nicht einfach zu segeln. Winddreher und Böen würfelten das Feld immer wieder durcheinander. So gab es von Kreuz zu Kreuz, von Wettfahrt zu Wettfahrt immer wieder Überraschungen. Konstant an der Spitze hielten sich Johanna Claus und Jan-Ole Höppner vom Akademischen Seglerverein zu Rostock. Zwei Siege und einen zweiten Platz fuhren sie ein, da konnte auch der Frühstart gleich in der ersten Wettfahrt (bei einem Streicher) den Gesamtsieg nicht ins Wanken bringen. Der jungen Crew in allen Wettfahrten dicht auf den Fersen war Stefan Claus mit Vorschoter Torsten Völker. Zweimal kam der Vater dicht hinter seiner Tochter als Zweiter ins Ziel, dazu ein Sieg im ersten Rennen – das brachte die Crew Claus/Völker auf Platz zwei.

Einen Wettfahrtsieg konnten auch die Plauer Dirk Tast/André Zachäus verbuchen, doch wie alle anderen Spitzencrews hatten sie Einbrüche. Immer wieder ließen unverhoffte Wind-Kapriolen das Feld auseinander driften, ersegelten Vorsprung zusammenschmelzen. So ging es auch der Sternberger Crew Jochen und Jens Quandt, die am Ende punktgleich mit Tast/Zachäus (Platz 3) Rang vier belegte. Ausgerechnet in der zweiten Wettfahrt, in der sie sich die Führung ersegelt hatten, fielen sie am Ende auf Platz 7 zurück und fuhren ihr schlechtestes Tagesergebnis ein. Der Freude über den Gesamterfolg tat das keinen Abbruch. Sie beendeten die Regatta als bestes Sternberger Team, gefolgt von zwei weiteren Booten des Vereins, Voker Schoen/Anja Behr (Platz 5) und Jürgen Brietzke/Frank Steinmeier (Platz 6). Erstmals verstärkte die Familiencrew Willsch, Vater Axel mit Sohn Alexander, die Ixylon-Flotte des Sternberger Vereins.Ihr Debüt war beachtlich. In drei Wettfahrten hielten sie sich in der Spitzengruppe und ersegelten Platz 8 in der Gesamtwertung.

Das ruppige Wetter am Sonntag bestätigte die am Vortrag getroffene Entscheidung der Wettfahrtleitung. Das unterstrich auch Klassenobmann Birger Keilberg bei der Siegerehrung. Er warb um aktivere Regattabeteiligung. Der Sternberger Städtevergleichskampf mit 22 gemeldeten Booten war die bisher einzige durchgeführte Ranglistenregatta der Ixylons der Saison. Geplante Regatten in Schwerin und Ferch am Schwielowsee hatten wegen Mangel an Beteiligung ausfallen müssen. Das traf beim Sternberger Städtevergleichskampf auch für den Start der Optimisten zu, geschuldet nicht zuletzt dem zeitgleich am 16./17. Mai stattfindenden 12. Plauer Opti-Cup.  

Ergebnisse:
1. Johanna Claus/Jan-Ole Höppner (Akademischer Seglerverein zu Rostock), 2. Stefan Claus/Torsten Völker (Schweriner YC /SV Fortschritt Neustadt Glewe), 3. Dirk Tast/Andrè Zachäus (Plauer WSV), 4. Jochen Quandt/Jens Quandt (Sternberger SV), 5. Volker Schoen/Anja Behr (Sternberger SV/YC Neue Mühle), 6. Jürgen Brietzke/Frank Steinmeier (Sternberger SV/SC Lindow), 7. Reinhard Bauer/Matthias Stockhaus (WSV Lausitzer Seenland), 8. Axel Willsch/Alexander Willsch (Sternberger SV)


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