Judo Landesmeisterschaft : Brüeler Mädels überzeugen in Greifswald

Siegerehrung der U15 (v.l.): Yasam-Saibe Giniz (Brüel), Jessie Lüdemann (Jarmen), Zyna Schreiber (Schwerin) und Jessica Schmidt (Brüel) Fotos: Klaus Eckert
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Siegerehrung der U15 (v.l.): Yasam-Saibe Giniz (Brüel), Jessie Lüdemann (Jarmen), Zyna Schreiber (Schwerin) und Jessica Schmidt (Brüel) Fotos: Klaus Eckert

Brüeler Judoka erkämpfen vier Medaillen und sechs Fahrkarten zur „Nordostdeutschen“ bei Landeseinzelmeisterschaft

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29. Januar 2020, 00:00 Uhr

In Greifswald fanden jetzt die Landeseinzelmeisterschaften im Judo in den Altersklassen U15, U18 und U21 statt. Die besten Fünf jeder Altersklasse vertreten unser Land dann am 15. und 16. Februar bei den Nordostdeutschen Titelkämpfen in Strausberg.

Der Judo-Verein Brüel beteiligte sich mit zehn Athleten, vier in der U15 und jeweils drei in der U18 und U21. Darunter befanden sich drei Mädchen, die sich bei diesen Meisterschaften recht kampflustig zeigten. Vier der sechs Startplätze für den JVB für die kommenden Nordostdeutschen Meisterschaften steuerten am Ende die Mädchen bei. Das war allerdings nur durch den Doppelstart von Laura Steinhagen in den Altersklassen U18 und U21 bis 78 kg sowie den jeweils erkämpften fünften Plätzen möglich.

Klar hatte sich die beste Kämpferin vom JVB des zurückliegenden Jahres für diese Meisterschaften mehr vorgenommen. Leider fand Laura noch nicht ganz zum gewohnten Mattengefühl zurück und verlor in beiden Altersklassen in den entscheidenden Kämpfen der Vorrunde unglücklich. Die Brüelerin qualifizierte sich aber noch über die Hoffnungsrunde mit zwei fünften Plätzen.

Bravourös betraten in der U15 bis 63 kg Yasam-Saibe Giniz und Jessika Schmidt die Tatami. Beide mussten neun Mal auf die Matte, gingen in sieben Vergleichen siegreich hervor und verschenkten keinen Kampf gegenüber den weitaus höher graduierten Blaugurten aus Schwerin, Zinnowitz oder Neustrelitz vorzeitig. Beide zeigten unerschrockenes und temporeiches Angriffs-Judo, das nicht nur schön anzusehen war, sondern auch motivierend auf die Vereinskameradinnen und Kameraden wirkte.

Leon Lipper und Conner Danowski betraten in der U18 bis 66 kg bzw. 81 kg die Tatami. Leon musste in der mit 13 Aktiven am stärksten besetzten Gewichtsklasse antreten. Er lieferte dem späteren Landesmeister aus Malchin und dem späteren Bronzemedaillengewinner aus Wolgast packende Kämpfe auf Augenhöhe. Beide gingen kurz vor Ende der Kampfzeit verloren und der Brüeler stand mit leeren Händen da. Auf Grund seiner starken Leistung wurde Lipper aber dennoch als Nachrücker für die Nordostdeutsche durch den Landesverband berufen. Glück hatte auch Conner Danowski, dem in seiner mit fünf Aktiven besetzten 81 kg-Klasse der Kampf um Platz drei nicht zu nehmen war und er somit ebenfalls für Strausberg qualifiziert ist.

Auf die Teilnahme des Brüeler Schwergewichts André Miehle nach seiner langen Wettkampfpause, freuten sich die Brüeler Judoka besonders. Doch leider vermochte in der U21 kein Verein unseres Landes einen ebenbürdigen Schwergewichtler in die Meisterschaft zu schicken. Wenn auch kampflos, gab es eine glänzende Goldmedaille in der U 21 nach fast zehnjähriger Abstinenz für den JVB durch Miehle.

Jonas Toparkus lieferte sich in der 73 kg-Klasse sehenswerte Kämpfe mit den Kontrahenten aus Grimmen, Schwerin und Rostock und rundete mit seinem fünften Platz das gute Ergebnis der Brüeler Judokas bei diesen Meisterschaften ab.


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