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Sternberger Finn Regatta : Bronze für Schmidt im Heimrevier

vom
Aus der Redaktion des Anzeiger für Sternberg – Brüel – Warin

Bei der 18. Auflage waren 33 Segler am Start. Gastgeber schickte fünf Boote ins Rennen

Zum 18. Mal wurde am vergangenen Wochenende die Sternberger Finn Regatta ausgetragen. 33 Finnsegler aus den verschiedensten Segelclubs Deutschlands gingen an den Start. Damit wurde die Teilnehmerzahl der Vorjahres überboten. Der Sternberger SV schickte mit Erik Schmidt, Edwin und Jörg Gast, Detlef Blaschkowski und Dennis Trost fünf Boote ins Rennen. Gute Chancen auf eines der obersten Treppchen rechnete sich Erik Schmidt aus, hatte er doch gerade bei der Champagner-Regatta auf dem Tegeler See in Berlin den Siegerpokal ersegelt.

Drei Wettfahrten standen am Sonnabend an. Nicht einfach war es für die Segler und auch für die Wettfahrtleitung, die Wetterbedingungen zu meistern. Der Nieselregen wollte den ganzen Tag nicht enden. Der Wind, auf dem ersten Dreieckskurs noch relativ konstant, drehte kräftig. Die Tonnenleger hatten zu tun, die Bahn für die folgenden zwei Up-and-Down-Kurse neu zu postieren.

Den Sieg im ersten Rennen hatte sich Michael Klügel (SC Salzgitter) vor dem Bitterfelder Segler Robert Mühlner geholt. Die Sternberger Erik Schmidt und Edwin Gast hatten sich mit Platz fünf und sechs im Spitzenfeld behauptet und alle Optionen offen. Einen Sprung nach vorn schaffte Erik Schmidt dann im zweiten Rennen. Nach einem kämpferischen Duell mit Ralf Heim (Saatwinkler Segelclub) kam er als Zweiter über die Ziellinie. Auch Edwin Gast lag mit Platz acht weiter gut im Rennen, punktgleich mit dem Berliner Jürgen Deutschmann.

In der letzten Wettfahrt hatten beide Sternberger auf die falsche Seite gesetzt und fuhren ihr schlechtestes Ergebnis ein. So ging es auch dem bis dahin Führenden Robert Mühlner. Claus Wimmer (SCLM), nach der zweiten Wettfahrt noch auf Platz neun, schaffte es mit einem Sieg in diesem Rennen, sich (punktgleich) vor ihm zu platzieren.

Diese Tageswertung sollte denn auch das Endergebnis bleiben. Wegen drohenden Gewitters war am Sonntag kein Start mehr möglich. Für den Segler aus Rheinland Pfalz hatte sich der weite Weg gelohnt. Er, der zum ersten Mal auf dem Sternberger See dabei war, wurde Gesamtsieger der 18. Sternberger Finn Regatta, punktgleich mit dem Berliner Robert Mühlner. Erik Schmidt (SSV) belegte Platz drei vor Michael Klügel (SCZS). Die Ränge fünf bis sieben belegten Carsten Niehusen (SYC), Dieter Borges (SSCO) und Edwin Gast (SSV).

Größter Pechvogel der Regatta war wohl Ralf Heim (SSCO). Nach einer Kenterung in der ersten Wettfahrt konnte er nur mit Unterstützung Segel und Boot wieder aufrichten. Die Plätze eins und zwei in den Folgerennen zeigten, dass er ein heißer Favorit für das oberste Treppchen gewesen wäre. Platz 13 erreichte er dennoch. Die Sternberger Detlef Blaschkowski, Jörg Gast und Dennis Trost erreichten Platzierungen im Mittelfeld.

Applaus gab es bei der Siegerehrung nicht nur für die erfolgreichsten Segler, sondern auch für Wettfahrtleiter André Schmidt. Es war für ihn sozusagen sein Debüt in dieser Funktion. „Er hat seine erste Wettfahrt gut geleitet und gut reagiert“, schätzte Klassenobmann Carsten Niehusen ein.

Ende August steht für die Finnsegler ein weiterer Höhepunkt im Regattakalender. Auf dem Wannsee werden die Internationalen Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Auch die Sternberger Finnsegler werden dabei sein.  

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