Sternberger Seglerverein : 70 Jahre Segeln in Sternberg

Die Optimisten-Segler sammeln sich hinter der Startlinie, vorn mit der Segelnummer 12449 der Sternberger Johann Quandt. Fotos: URSULA PRÜTZ
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Die Optimisten-Segler sammeln sich hinter der Startlinie, vorn mit der Segelnummer 12449 der Sternberger Johann Quandt. Fotos: URSULA PRÜTZ

Sternberger Seglerverein zog auf der Mitgliederversammlung Bilanz / Übungsleiter für die Jugend gesucht

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02. April 2019, 23:14 Uhr

Die Mitglieder des Sternberger Seglervereins wählten ihren neuen Vorstand. Die erfolgreiche Entwicklung des Vereins wird auch in den kommenden Jahren unter dem Vorsitz von Jochen Quandt weitergeführt. Ihm zur Seite stehen wie bisher als stellvertretender Vorsitzender Volker Schoen, Hafenwart Uwe Zimmermann sowie Edwin Gast, Thomas Ohde und Jörg Gast sowie Jugendwart Jens Quandt. Neu in den Vorstand wurde Henry Georgens gewählt.Er übernimmt das Amt des Schatzmeisters. Dankesapplaus und ein kleines Geschenk gab es für Reiner Martin. Er hatte in diesem Ehrenamt bisher mit viel Engagement gewirkt.
„Unser Verein ist auf Landesebene, man kann auch sagen deutschlandweit, sehr anerkannt“, sagte Jochen Quandt. Er lobte das „Gesamtpaket“ an Unterstützung durch Sponsoren, ehrenamtlichem Engagement und sportlicher Leistung, das zu dieser Außenwirkung beigetragen hat. Gern kommen namhafte Segler nach Sternberg. Das belegen die Teilnehmerzahlen bei den Ranglistenregatten. Und Sternberger Segler sorgen für Präsenz bei namhaften Wettkämpfen. Seit Jahren belegen Volker Schoen und Andreas Schickel Spitzenplatzierungen. Im Jahr 2018 wurden sie erneut Deutsche Meister in der Ixylonklasse und stehen auf Platz eins der Jahresrangliste. Bei der SVZ-Sportlerumfrage belegten sie in der Kategorie Mannschaften den sechsten Platz.

Deutschlandweit waren auch die Sternberger Finnsegler unterwegs. Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft auf dem Bodensee belegte Detlef Blaschkowski Platz 31. Er ist mit zwölf Auswärtsstarts zugleich der aktivste Finnsegler des Vereins, gefolgt von Edwin Gast, der an neun Regatten teilgenommen hat. Den besten Platz auf der Jahresrangliste der Finns, Platz 31, ersegelte Erik Schmidt.

„Wir könnten mehr Übungsleiter gebrauchen“, warb Jochen Quandt um Unterstützung für den gewachsenen Kinder- und Jugendbereich. Immerhin 15 Nachwuchssegler werden derzeit von Jochen und Jens Quandt, Thomas Ohde und Gerhard Dei trainiert. Die verschiedenen Altersstufen verlangen individuelles Training. Die Ältesten, Klaas Krüger und Paul Rogmann wollen beim Städtevergleichskampf im Mai schon auf der Jugendixylon mitsegeln. Vreda Quandt segelt seit einem Jahr Laser und war in dieser Bootsklasse auch bei den Landesjugendmeisterschaften auf der Müritz am Start. Bei den Optis müssen Anfänger und Fortgeschrittene betreut werden. Zu Letzteren können sich Friedrich Emig und Johann Quandt zählen. Sie glänzten bei den Landesjugendmeisterschaften mit ihren Platzierungen. Friedrich kam auf Platz drei, Johann auf Rang fünf ,und in der Landesjüngstenwertung (U10) wurde er sogar Erster. Das brachte ihm eine Einladung vom Landestrainer zum Training mit dem Landeskader.

Im 70. Jahr des Segelsports in Sternberg hofft der Verein wieder auf viele Teilnehmer bei den Traditionsregatten, dem Städtevergleichskampf im Mai und der Finnregatta Ende Juli. Bei der Sommerregatta im August soll das Jubiläum dann besonders gefeiert werden. Vor dem Segeln und Feiern steht wie immer die Arbeit. Schließlich soll auch das Vereinsobjekt am Sternberger See im Jubiläumsjahr glänzen. Beim Arbeitseinsatz am 13. April werden dann auch die Boote wieder aus ihren Winterquartieren geholt. Die Kinder und Jugendlichen haben bereits Ende März mit dem Wassertraining begonnen.















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