Volleyball : Zweimal über fünf Sätze

Maik Dieckmann (M.) und das Team vom SV Empor/Grün-Rot besprechen sich in einer Spielpause.
Maik Dieckmann (M.) und das Team vom SV Empor/Grün-Rot besprechen sich in einer Spielpause.

Empor/Grün-Rot Wittenberge trotz 2:3 Niederlage in Pritzwalk Herbstmeister in der Mixed-Volleyball-Kreisliga

svz.de von
22. Dezember 2014, 18:29 Uhr

Trotz der 2:3 Niederlage beim VfV 68 Pritzwalk hat sich der SV Empor/Grün-Rot Wittenberge (10 Punkte) die Herbstmeisterschaft in der Mixed-Volleyball-Kreisliga gesichert. Dahinter folgen der VfV 68 Pritzwalk und die Netzroller Perleberg (je 8) auf den weiteren Rängen.

In Pritzwalk entwickelte sich zwischen dem VfV und Wittenberge eine hart umkämpfte Partie. Die Gastgeber nahmen das Heft des Handelns sofort in die Hand und gewannen den ersten Satz mit 25:17. Im zweiten Durchgang fanden die Gäste mit einer aktiveren Annahme und druckvollen Angriffen zurück ins Spiel. Nach dem 5:8-Rückstand gewann Empor/Grün-Rot den Satz noch mit 25:23. Im dritten Durchgang lagen die Elbestädter zunächst mit 4:10 im Hintertreffen, kämpften sich danach aber wieder heran. Trotzdem gewann Pritzwalk mit 25:18.

Einmal auf Touren gekommen, gingen die Wittenberger im vierten Satz mit 13:9 in Front und hielten den Vorsprung konstant. Doch der VfV kämpfte sich ins Spiel zurück und jagte scheinbar aussichtslosen Bällen hinterher. Beim 22:23 waren die Gastgeber wieder dran, machten dann aber einen leichten Fehler und Wittenberge nutzte den Satzball zum 25:22. Den umkämpften Tie-Break gewannen die Pritzwalker schließlich mit 15:12. VfV-Akteur Marcel Lüders meinte nach dem Spiel: „Die Mannschaft hat unglaublich gut reagiert und mit einer Energieleistung das Spiel noch gedreht. Der VfV zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung.“ Hervorheben wollte Lüders aber Zuspieler Ulrich Weltzin und Reni Klich im Angriff.

Die Netzroller Perleberg mussten schon ihr ganzes Können aufbieten, um beim stark aufspielenden Team von Fortuna Bad Wilsnack mit 3:2-Sätzen zu gewinnen. Den ersten Durchgang sicherte sich Perleberg mit 25:18. Nach zunächst ausgeglichenem Verlauf gewann Fortuna Satz zwei (25:21) und sicherte sich auch den dritten Durchgang mit 25:18. Mit dem 25:21 im vierten Satz gelang den Netzrollern der 2:2-Ausgleich nach Sätzen. Im Tie-Break hatte Bad Wilsnack beim Stand von 14:12 einen Matchball. Doch die Rolandstädter wehrten diesen ab, glichen wenig später aus und machten mit dem 18:16 den 3:2-Auswärtserfolg perfekt. „Wir sind etwas enttäuscht, dass wir nicht mehr heraus geholt haben. Aber die Netzroller waren einfach sicherer und effizienter“, meinte Fortunas Julia Eisenhuth. Nicht ganz zufrieden zeigte sich Perlebergs Thomas Schwartz, war aber froh, „dass wir den Rückstand noch aufgeholt und das Spiel gedreht haben.“

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