Zwei Teams kämpfen um Titel

Conrad Neumann (l.), Linus Kautz (2. v. l.) und Fynn Motzkus (r.) führen mit dem SV Perleberg 1994 die Nachwuchs-Kreisliga an.
Conrad Neumann (l.), Linus Kautz (2. v. l.) und Fynn Motzkus (r.) führen mit dem SV Perleberg 1994 die Nachwuchs-Kreisliga an.

SV Perleberg 1994 und Pritzwalker SV liefern sich in Nachwuchs-Kreisliga ein Kopf-an-Kopf-Rennen

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26. Dezember 2017, 20:21 Uhr

Nach Abschluss der Hinrunde in der Tischtennis-Kreisliga für den Nachwuchs stehen erwartungsgemäß mit dem SV Perleberg 1994 und dem Pritzwalker SV die beiden stärksten Mannschaften an der Tabellenspitze.

Beide liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Im ersten direkten Vergleich hatten die Perleberger gegen Pritzwalk dann das bessere Ende für sich. Gegen die Mannen um Malte Basler, Fynn Motzkus und Conrad Neumann – alle drei Perleberger belegen die Plätze eins bis drei in der aktuellen Rangliste – konnten die Pritzwalker nicht bestehen. Lediglich Patrick Britzke (SVP) hält sich auf Platz vier. Das ist schon eine deutliche Tendenz.

Dahinter ergibt sich ein Dreierfeld mit Groß Pankow, Empor Wittenberge und dem SV Perleberg II. Wobei mit Ludwig Garlin, Jonas Plutniok und Florian Pekrul als Stammformation der Groß Pankower die offensichtlich größte Weiterentwicklung zu verzeichnen ist. Lohn ist immerhin der dritte Tabellenplatz. Trainingsintensität und Fleiß zahlen sich aus.

Empor Wittenberge war auf Grund des Abschneidens in der vergangenen Saison mit Vorschusslorbeeren bedacht worden. So ganz konnten sie die Erwartungen dann doch nicht erfüllen, sind aber nach wie vor auf einem guten Weg. Mit ihrem 8:2-Sieg am letzten Spieltag gegen den ESV II erspielten sie sich immerhin Platz vier.

Der SV Perleberg II hat wohl auch mehr Potential, als der derzeitige Tabellenplatz hergibt. Aber zwischen diesen drei Mannschaften besteht eine große Dichte und es entscheidet die Tagesform.

Am Ende der Tabelle finden sich der ESV Wittenberge II und III gemeinsam mit dem Pritzwalker SV II wieder. Für alle drei Teams geht es im Wesentlichen darum, Wettkampferfahrungen zu sammeln. Außer Jose Kersten (ESV II), der bereits ein erweitertes Leistungsvermögen anbieten kann und das in seinen Partien erfolgreich zeigt, sollen die jungen Spielerinnen und Spieler ganz behutsam aufgebaut und im Training Erarbeitetes unter Wettkampfbedingungen umgesetzt werden. Das braucht vor allem Geduld. In manchen Spielen fehlt hin und wieder das kleine Quäntchen Glück den Satz oder das Spiel auch mal für sich zu entscheiden. Und dann sind da die Schwankungen – wie in allen anderen Teams auch – eine Vielzahl an Besetzungsproblemen. Das ist nur in wenigen Teams kompensierbar.

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