Bohlekegeln : Zwei Pleiten beim Saisonfinale

Seedorfer Kegler kassieren 0:3-Pleiten gegen Bremerhaven und Stade

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25. März 2014, 16:15 Uhr

Die Bohlekegler des SV Löcknitzstrand (SVL) Seedorf von 1919 blieben am letzten Spielwochenende der 1. Bundesliga wie erwartete ohne Punkte. Sowohl beim LTS Bremerhaven, als auch beim VfL Stade kassierten die Männer vom Löcknitzstrand klare 0:3-Niederlagen. Die Saison, die Elfte seit dem Aufstieg in die höchsten Liga im Jahr 2003, beendeten die Seedorfer damit auf Rang neun.

„Die Spannung war nach dem zuvor bereits gesicherten Klassenerhalt etwas raus. Trotzdem war es zum Abschluss noch mal ein schöner Ausflug“, gab sich SVL-Mannschaftsleiter Frank Wilke nach der aus Seedorfer Sicht nicht gerade berauschenden Saison versöhnlich.

Die ohne Hans Fulczynski, Harry Wilke und „dem plötzlich erkrankten Eckhard Johnke“ (Frank Wilke), dafür aber mit den Reservisten Tino Brinkmann, Sebastian Rönning und Jens Dreßler angetretenen SVLer standen am Sonnabend bei der 5336:5501 (0:3, 23:55)-Niederlage in Bremerhaven von Anfang an auf verlorenem Posten. Während alle sechs Spieler der Gastgeber im Kegelzentrum Leher Bürgerhaus die Marke von 900 Holz mehr oder minder deutlich übertrafen, gelang dies auf SVL-Seite nur Norbert Witzel (905) und Brinkmann (901). Tagesbestleistung erzielte Bremerhavens Boris Kölpin mit 928 Holz.

Auch bei der 5163:5285 (0:3, 27:51)-Pleite am Sonntag in Stade gab es für die Seedorfer nichts Zählbares zu holen. „Die Gastgeber mussten aber schon einer ihrer besseren Saisonleistungen zeigen. Ganz so weit, wie es das Ergebnis letztendlich aussagt, waren wir vom Gewinn des Zusatzpunktes gar nicht entfernt“, meinte Frank Wilke nach der mannschaftlich soliden Vorstellung der Gäste auf der schwer zu bespielenden Kegelsportanlage des VfL im „alpa bowl“. Bester Seedorfer war erneut Norbert Witzel, der 877 Holz schob. Das höchste Einzelergebnis des Tages erzielte Stades Ralf Schmidt mit 901 Holz.

Zufrieden war Frank Wilke an beiden Spieltagen mit Tino Brinkmann. „Tino ist auf dem besten Weg, sich langsam wieder für das Bundesligateam anzubieten.“

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