Volleyball : Zwei Perleberger Teams vorn

Die Empor-Trekkies (im Angriff gegen den KSV Prignitz) landeten in der Konkurrenz Mixed B auf Platz sieben.
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Die Empor-Trekkies (im Angriff gegen den KSV Prignitz) landeten in der Konkurrenz Mixed B auf Platz sieben.

„Bis Eine weint“ und „Hart hinten rein“ siegen beim 28. Volleyballsommer von Empor/Grün-Rot / Insgesamt 63 Mannschaften am Start

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17. Juni 2019, 23:32 Uhr

Die Leistung der Organisatoren des 28. Volleyballsommers mit dem 18. Sparkassencup verdient wieder einmal neidlose Anerkennung. Vor allem das Zeitmanagement des gastgebenden Teams vom SV Empor/Grün-Rot Wittenberge stimmte fast perfekt. Und so konnten die gut 500 Sportler aus 63 Mannschaften am Sonntag schon kurz nach den Finalspielen und der Siegerehrung pünktlich gegen 14 Uhr das Ernst-Thälmann-Stadion verlassen. Da waren auch die letzten Netze und Markierungen auf dem grünen Rasen längst abgebaut.

Zwei Tage lang ließen es die Teams auf 21 Spielfeldern beim wohl größten Freiluft-Volleyballturnier Nordwest-Brandenburgs mächtig krachen und baggerten, schmetterten oder blockten um Punkte. Gespielt wurden Turniere in den Leistungsklassen A (bis Regionalliga) und B (Hobby bis Kreisklasse) für Männer, Frauen sowie im Mixed.

„Ich kann diesmal leider nicht mitspielen. Aber die Mädels machen das auch ohne mich ganz gut“, sagt Gabi Richter vom gastgebenden SV Empor. In der Tat lief es für die mehrmaligen Turniersieger bei den Frauen B mehr als ordentlich. Das Team um Christiane Schulte musste diesmal nur dem den über ihren Sieg überraschten Frauen vom VC Voltaren aus Nauen den Vortritt lassen und wurde Zweiter.

Auch Mike Laskewitz von den Empor-Trekkies war schon am Samstag guten Mutes. „Es läuft“, meinte Laskewitz. Am Ende belegte das Team um Erik Altenburg oder Maik Dieckmann den siebten Platz von 26 Teams in der Kategorie Mix B. Gar auf Platz zwei landeten das Empor-Mix-Team. Den Pokal des Bürgermeisters der Stadt Wittenberge – Schirmherr der Veranstaltung – für den erfolgreichsten Verein ging nach Perleberg an die Teams von Erik Fedrau. „Bis Eine weint“ siegte bei den Frauen A, „Hart hinten rein“ gewann in der Kategorie Männer A.

Trotz des erheblichen Aufwandes war das Organisationsteam mehr als zufrieden. „Wir hatten Glück mit dem Wetter und auch die Teams waren schwer begeistert.“, freuten sich „Mikscher“ und Linke über den auch von den Teams geäußerten Zuspruch. „Viele werden sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.“ 80 Prozent der teilnehmenden Mannschaften oder Vereine seien ohnehin Stammgäste. Und die stellen sich, auch für Hans Jürgen Miksch, mit immer ausgefalleneren Teamnamen den Netzduellen. Miksch‘ Favorit: „Nacktschneckenerschrecker“. „Den Namen habe ich die ganze Nacht im Kopf gehabt.“ Zu unseren Favoriten zählten auch „Ajax Dauerstramm“ aus Berlin, „Schlechtschmetterfront“ aus Nauen oder „6 mit 3 Frauen“ aus Bad Blankenburg.

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