Handball : Zielvorgabe der Trainer erfüllt

Die Double-Gewinner der Saison 2014/15: Die C-Jugend-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg mit ihren Trainern Jörg Domagala (r.) und Ronald Kell (l.).
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Die Double-Gewinner der Saison 2014/15: Die C-Jugend-Handballer des SV Blau-Weiß Perleberg mit ihren Trainern Jörg Domagala (r.) und Ronald Kell (l.).

C-Jugend des SV Blau-Weiß Perleberg gewinnt Meisterschaft und Pokal /

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22. Juli 2015, 06:28 Uhr

Die Saison 2014/2015 endete für die Handballer der männlichen C-Jugend des SV Blazu-Weiß Perlberg als eine der erfolgreichsten für eine Jugendmannschaft aus der Rolandstadt überhaupt. Das Team holte sich das Double, gewann Meisterschaft und Pokal.

Die Trainer Jörg Domagala und Ronald Kell gaben zu Saisonstart als Ziel aus, die Meisterschaft im Spielbezirk A zu gewinnen. Das erste Spiel in heimischer Halle gewannen die Perleberger gegen die SG Westhavelland sicher 39:19. Durch eine unglückliche Spielplanung mussten die Blau-Weißen gleich im Anschluss zum Rückrundenspiel bei der SG Westhavelland antreten. Und es passierte das, womit nach dem klaren Hinspielerfolg keiner gerechnet hatte: Nach ständiger Führung verloren die Blau-Weißen die Partie in den letzten Minuten 16:18. Der ärgste Konkurrent, der HC Neuruppin, leistete sich in seinen ersten vier Spielen keinen Ausrutscher. Dann gab der HCN mit dem 19:19 bei der SG Westhavelland einen Punkt ab.

Die Perleberger Jungen bewiesen nach der Niederlage in Premnitz Moral und gewannen gegen Pritzwalk (41:10), Wittenberge (32:17) und in Wittstock (43:12) deutlich. Im Spitzenspiel gegen den HC Neuruppin in der heimischen Rolandhalle eroberten die Kreisstädter mit 29:26 in einem gutklassigen Spiel die Tabellenspitze zurück.

Nach zwei klaren Siegen in Kyritz (56:18) und gegen Wittstock (37:16) stand das wohl entscheidende Spiel in Neuruppin an. Spielerisch überzeugten die Perleberger dieses Mal nicht, lagen 10 Minuten vor Spielende mit 23:28 eigentlich hoffnungslos in Rückstand. Mit einer großartigen kämpferischen Leistung aller Spieler gelang fünf Sekunden vor Ende noch der verdiente Ausgleichstreffer zum 31:31. Dieses Unentschieden wurde wie ein Sieg gefeiert.

In den noch ausstehenden drei Saisonspielen zeigten die Domagala/Kell-Schützlinge keine Schwächen mehr und gewannen beim PHC Wittenberge (25:19), beim HC Pritzwalk (34:23) und zu Hause beim Saisonfinale gegen die SGH Elektronik Kyritz (46:13).

Im Anschluss an die Ehrung durch Staffelleiter Gunter Schmidt feierten die Blau-Weißen die Meisterschaft. Mit 21:3 Punkten aus zwölf Spielen und einer Tordifferenz von plus 207 (429:222) wurde nach einer überzeugenden Saison verdient der Titel geholt.

Im Pokalturnier in Premnitz wollten die Blau-Weißen an die erfolgreiche Punktspielsaison anknüpfen. Gleich zum Auftakt besiegten die Schützlinge von Jörg Domagala und Ronald Kell Mitfavorit HC Neuruppin, in einer spannenden Partie 10:9. Es folgten Siege gegen Milow und im Halbfinale gegen HC Pritzwalk (15:8). Im Endspiel gegen den PHC Wittenberge zeigten die Rolandstädter ihre Klasse und schafften mit dem 14:6-Sieg nach 2013 und 2014 den dritten Pokalsieg in Folge und in der Saison 2014/2015 das Double.

Im Anschluss an diese Erfolge stellten sich mit Bastian Kell und Jonas Krutzky zwei Perleberger Spieler – als einzige aus dem Spielbezirk A –in Potsdam dem Landesauswahltrainer erfolgreich bei einer Sichtung vor. Jonas Krutzky erhielt sogar eine Einladung an die Sportschule in Potsdam, um in der Landesauswahl seine sportliche Laufbahn weiterzuführen. Aber er entschied sich anders und spielt nun in der kommenden Saison in Schwerin bei den Mecklenburger Stieren (ehemals Post Schwerin) in der B-Jugend in der Oberliga Ostsee-Spree.

Bei der Saisonabschlussparty mit Spielern, Eltern und Trainern im Vereinsheim des SV Blau-Weiß Perleberg bedankten sich der Verein und die Trainer vor allem bei den Eltern, die während der gesamten Saison ihre Jungen als Zuschauer zu Hause, vor allem aber auch bei den Auswärtsspielen unterstützten. An diese sehr erfolgreiche Saison gilt es für das Team in der neuen Saison – dann als B-Jugend – anzuknüpfen.  

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