Reiten : Wißenbach-Festspiele in Uenze

Glückwünsche an den Sieger Martin Wißenbach vom Geschäftsinhaber Kurt Treger.
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Glückwünsche an den Sieger Martin Wißenbach vom Geschäftsinhaber Kurt Treger.

Wanderpokal geht beim 47. Reit- und Fahrturnier erneut nach Neustadt/Dosse

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17. Juni 2015, 00:14 Uhr

Wenngleich Beamte eigentlich Freitag am Mittag Feierabend haben sollen, so musste DSP Chetlag beim 47. Reit und Springturnier des RFV Uenze am Freitag gleich zweimal starten. Er steht in Diensten der Stiftung Brandenburgisches Haupt- und Landgestüt und ist dem Landwirtschaftsministerium damit unterstellt. Der sechsjährige Hengst siegte überragend in der Springferdeprüfung der Klasse L mit der sagenhaften Wertnote von 9,0. Auch die Springpferdeprüfung Klasse M entschied der Neustädter Deckhengst mit der Wertnote von 8,6 für sich.

Alle guten Dinge sind drei, dachte sich sein Reiter Martin Wißenbach und siegte auch noch zum Turnierabschluss mit eben diesem Hengst im Hauptspringen um den Preis der Firma plakatlicht Kurt Treger-Außenwerbung. In der Siegerrunde war Chetlag fast 2,57 Sekunden schneller als Istvan Szakolyi mit Lorelei. Der ungarische Reiter startet für den PSV Quitzow. Nur 0,1 Sekunde langsamer als dieser - mit dem dritten Null-Fehler-Ritt – kam Siegmar Stroehmer (HLG Neustadt/ Dosse ins Ziel. Der Scheck über 500 Euro als Zusatzprämie und damit auch der Wanderpokal ging wiederum an Martin Wißenbach.

„Als ich das damals Friedhelm angeboten habe, wollten sie das Geld lieber in den Turnieretat geben. Aber inzwischen hat sich der plakatlicht-Preis so etabliert, dass ich glaube, dass darum auch so zahlreich gute Reiterinnen und Reiter an den Start gehen.“, sagte Sponsor Kurt Treger aus Wittenberge.

Insgesamt waren in allen Prüfungen große Starterfelder zu verzeichnen, insbesondere in den Klassen L und M. Immer wieder ist Uenze eine hervorragende Plattform für den Reiternachwuchs, nicht nur aus der Prignitz. Aber besonders der nutzt die Möglichkeit, erste Punkte für die Jugend-Kreismeisterschaften zu sammeln, die in Putlitz im Juli ausgetragen werden. Neben den Jugendprüfungen im Dressurviereck standen außerdem sechs Dressuren auf dem Zeitplan, die teilweise in zwei Abteilungen ausgeritten wurden.

Das galt auch für das Zwei-Phasen-Springen der Klasse L. Gesponsert wurde die Prüfung von der Physiotherapie Kati Schmolke aus Perleberg. Und die freute sich dann darüber, dass auch wieder etwas Geld in die Kasse kam. Denn das in ihrem Besitz befindliche Pferd Cosinus belegte unter Istvan Szakolyi Platz zwei.

Alles in allem gab es wieder viel Lob für den RFV-Vereinsvorsitzender Friedhelm Finschow. Er und sein Team können erneut auf gelungenes Turnierwochenende zurück blicken.  

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