Fussball : „Wir sind auf einem guten Weg“

Fußballkreis-Vorsitzender Mike Schläger (l.) während der Auslosung für den Kreispokal mit Glücksfee Vivien Filarski (M.) und Kassenwart Silvio Woellmann auf der Saisonabschluss-Veranstaltung 2015/16 in Hoppenrade.
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Fußballkreis-Vorsitzender Mike Schläger (l.) während der Auslosung für den Kreispokal mit Glücksfee Vivien Filarski (M.) und Kassenwart Silvio Woellmann auf der Saisonabschluss-Veranstaltung 2015/16 in Hoppenrade.

Mike Schläger, Vorsitzender des Fußballkreises Prignitz/Ruppin, im Gespräch mit dem „Prignitzer“

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19. August 2016, 22:59 Uhr

Vor knapp einem Jahr – Anfang September 2015 – übernahm Mike Schläger nach dem Rücktritt von Klaus-Peter Kohn den Vorsitz im 2014 neu gegründeten Fußballkreis Prignitz/Ruppin (FKPR). Im Interview mit „Prignitzer“-Redakteur Oliver Knoll beantwortet der Wulkower Fragen zu den vergangenen zwölf Monaten seiner Amtszeit, zur Situation des Fußballs im Kreis und erklärt seine Wünsche für die begonnene Spielzeit 2016/17.

Die erste Saison als FKPR-Vorsitzender liegt hinter ihnen. Was haben Sie gedacht, als sie die Nachfolge von Klaus-Peter Kohn antraten?
Mike Schläger: Mittlerweile ist das ja fast Jahr her. Ich war erst einmal sprachlos, nachdem Klaus-Peter Kohn am 31. August 2015 seinen Rücktritt zu Beginn einer Vorstandssitzung erklärte. Dann haben wir uns abgestimmt, was ich jetzt alles zu tun habe.
Haben sie sich die Aufgabe insgesamt leichter oder schwerer vorgestellt?
Ich wusste ja nicht was mich erwartet. Daher habe ich erst einmal alles auf mich zukommen lassen. Im Nachhinein muss ich sagen, ist das Amt leichter auszuüben als gedacht.
Es gab einige Wechsel im Vorstand. Sind jetzt alle Positionen besetzt? Gibt es einen neuen Vorsitzenden des Sportgerichts?
Insgesamt elf Positionen in allen Gremien sind seit August 2015 durch Rücktritte oder Beendigung der ehrenamtlichen Tätigkeit neu zu besetzen. Noch offen sind das Amt des Spielausschussvorsitzenden und ein Kreistrainerlehrwart wird dringend gesucht. Der Posten des DFB-Stützpunktkoordinators ist auch neu zu besetzen. Für diese Position sind bestimmte Voraussetzungen mitzubringen.
Was hat ihnen in der abgelaufenen Saison im FK Prignitz/Ruppin gefallen – in der Vorstandsarbeit und auch sportlich?
Das doch Vieles recht glatt und unproblematisch abgelaufen ist in der Vorstandsarbeit. Sportlich gibt es sehr viele Dinge die mir gefallen. Vor allem die Jugendarbeit in allen Vereinen mit den dazugehörigen Erfolgen. Die Prignitzer Vereine haben da eine gewisse Vorreiterrolle eingenommen im Großkreis. Die Pritzwalker Junioren, die Junioren vom SSV Einheit Perleberg und auch die Mannschaften vom SV Eiche 05 Weisen stehen da besonders im Rampenlicht.
Was hat ihnen nicht gefallen, bzw. bereitet ihnen Sorgen?
Nicht gefallen hat mir, dass Leute Positionen nur unter bestimmten Voraussetzungen einnehmen beziehungsweise behalten wollten. Im Zivilrecht würde man das Erpressung nennen. Sorgen bereitete mit in der abgelaufenen Saison die teilweise fehlende Kommunikation zwischen den Gremien im Fußballkreis untereinander. Das muss besser werden. Der Austausch zwischen den Vereinen und mir war erfreulicherweise sehr rege.
Je zwei Herrenteams in der Brandenburg- und Landesliga, sieben Mannschaften in der Landesklasse – ist der Kreis ihrer Meinung nach gut im Land vertreten?
Ich denke das nötige Spielerpotenzial ist bei den Mannschaften vorhanden, um die jeweilige Spielklasse zu halten. Daher hoffen wir mal, dass es nächstes Jahr dann eine Mannschaft mehr wird mit dem Aufstieg des Kreismeisters.
Wie schätzen Sie den Nachwuchs aus dem FKPR ein?
Es sind erfreulicherweise wieder mehr Nachwuchsmannschaften dabei als im letzten Spieljahr. Von den insgesamt 138 Teams im Kreis spielen 23 auf Landesebene in der Brandenburgliga, Landesliga oder Landesklasse. Das ist eine gute Zahl.
Den FKPR gibt es jetzt seit zwei Jahren. Ist für Sie der Zusammenschluss schon komplett vollzogen? Oder gibt es noch Probleme? Wenn ja, welche?
Wenn aus zwei eins wird, dauert es eine Weile bis alles reibungslos klappt. Daher müssen wir uns in Geduld üben. Wir sind auf einem guten Weg. Probleme wird es immer geben, die zu bewältigen sind.
Was wünschen Sie sich für die Saison 2016/17?
Für die neue Saison wünsche ich mir mehr Fairness auf und neben den Plätzen. Und, dass alle ihre Zielstellungen oder mehr, verletzungsfrei erreichen.

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