Handball : Wechselkarussell dreht sich kaum

Beim letzten Aufeinandertreffen in Pritzwalk im März 2018 musste sich der PHC Wittenberge (gelbe Trikots) mächtig strecken, um das Landesligaduell mit 25:24 für sich zu entscheiden.
Beim letzten Aufeinandertreffen in Pritzwalk im März 2018 musste sich der PHC Wittenberge (gelbe Trikots) mächtig strecken, um das Landesligaduell mit 25:24 für sich zu entscheiden.

PHC Wittenberge, Blau-Weiß Perleberg und HC Pritzwalk gehen mit fast unverändertem Kader in die neue Saison

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30. August 2019, 21:27 Uhr

PHC Wittenberge, SV Blau-Weiß Perleberg und HC Pritzwalk. Diese drei Prignitzer Handballteams starten heute und morgen mit den Landespokal-Vorrunden in die neue Saison. Über die Pokalaufgaben, die Vorbereitung auf die Saison und über die Zielstellung der einzelnen Mannschaften sprach der „Prignitzer“ mit den Verantwortlichen.

„Der Pokal ist eigentlich schon noch Vorbereitung. Aber wir gehen da nicht so locker ran und haben den sportlichen Ehrgeiz, eine Runde weiterzukommen“, sagte PHC-Vizepräsident Ingo Lipinski. Die Wittenberger treffen heute in der Pritzwalker Quandhalle zunächst auf den Gastgeber HC und später – bei einem Sieg – auf den Gewinner des Verbandsligaduells Chemie Premnitz – 1. SV Eberswalde.

Premnitz ist dann auch der erste PHC-Punktspielgegner. Dafür sehen sich die Elbestädter gut gerüstet. „Die Vorbereitung ist gut laufen, wir haben viele Testspiele gemacht. Positiv ist das Spiel nach vorn, in der Verteidigung gibt es noch Defizite. Daran müssen wir im Training arbeiten“, erklärte Lipinski.

Personell gehen die Wittenberger unverändert in die neue Spielzeit und wollen schon gern oben mitmischen. Von Platz fünf an aufwärts. „Aber das hängt auch davon ab, wie uns die Spieler zur Verfügung stehen“, meinte der PHC-Vizepräsident.

Für Mirko Großer, Abteilungsleiter des SV Blau-Weiß Perleberg, ist die morgige Pokalrunde „ein scharfes Testspiel, aber wir werden wohl aufgrund unserer personellen Probleme dort wenig reißen.“ Die Perleberger, deren zweite Mannschaft jetzt doch am Kreisliga-Spielbetrieb teilnehmen wird (siehe Meldung auf dieser Seite), fahren ersatzgeschwächt nach Finowfurt und spielen zunächst gegen den dortigen Ligarivalen. Das zweite Duell bestreiten Landesligist HC Angermünde und der Favorit Jahn Bad Freienwalde aus der Brandenburgliga.

Mit der Vorbereitung waren die gegenüber der vergangenen Serie personell unveränderten Blau-Weißen nach Aussage von Coach Stephan Schubert im Großen und Ganzen zufrieden. Ab und zu war die Trainingsbeteiligung sehr unterschiedlich. Die Ergebnisse der Testspiele standen nicht so im Vordergrund. „Nur gegen Matzlow/Garwitz“, so Mirko Großer, „wollten wir unbedingt gewinnen.“ Das gelang mit 31:24.

Als Saisonziel geben die Perleberger „nicht schlechter als Platz 5“ an. „Alles andere wird sich zeigen. Wir richten den Blick auch gern ein wenig weiter nach oben“, meinte der Abteilungsleiter.

Der HC Pritzwalk geht entspannt in das heutige Turnier. „Der Pokal hat für uns keinerlei Bedeutung. Als Landesligist sind wir natürlich klarer Außenseiter. Deswegen nutzen wir das Pokalturnier zur letzten Möglichkeit der Vorbereitung. Besonderer Anreiz ist natürlich das Derby gegen Wittenberge in heimischer Halle. Für die Zuschauer wünsche ich mir, dass es so eng wird wie beim letzten Aufeinandertreffen in der Quandthalle“, erinnert sich der Pritzwalker Trainer Sebastian Wienke an die knappe 24:25-Niederlage vom März 2018.

Personell gibt es beim HC nahezu keine Veränderungen. Mit Patrick Schmidt verließ ein junger Spieler aus beruflichen Gründen den Verein. Zum Team hinzu stößt Christopher Tille, der nach längerer Pause wieder zwischen den Pfosten steht.

Über die Vorstellungen für die neue Spielzeit sagte Sebastian Wienke: „Hauptsächliches Ziel für die kommende Saison ist es, das Ergebnis der letzten Saison zu bestätigen und das junge Team weiterzuentwickeln. Dabei werden auch die ersten A-Junioren bereits an die Männermannschaften und die Landesliga herangeführt.“

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